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Quartier teilt eigenen Strom
Energiegemeinschaft vernetzt PV, Wärmepumpen und TGA zu lokalem Energiesystem
Im Wiener Stadtquartier Village im Dritten wird Nachhaltigkeit zur Systemlogik – Energie wird lokal erzeugt, geteilt und effizient genutzt.
Die von Wien Energie und ARE Austrian Real Estate initiierte Energiegemeinschaft ermöglicht es, Sonnenstrom direkt im Quartier zu verteilen. Insgesamt 18 Photovoltaikanlagen mit rund einem Megawatt Leistung versorgen künftig bis zu 2.000 Haushalte und Gewerbebetriebe. Damit entsteht ein dezentrales, ressourcenschonendes Energiesystem, das Abhängigkeiten von externen Energiequellen reduziert und die lokale Wertschöpfung stärkt.
Zentral für die nachhaltige Gesamtstrategie ist die intelligente Verknüpfung mehrerer Energiequellen. Ein großflächiges Erdsondenfeld mit 500 Tiefenbohrungen bildet gemeinsam mit einem Anergienetz das Rückgrat der Wärme- und Kälteversorgung. Ergänzt durch Wärmepumpen und Fernwärme entsteht ein hybrides System, das erneuerbare Energie effizient nutzt und Lastspitzen minimiert. Für die TGA bedeutet dies eine neue Qualität der Integration: Energieflüsse werden sektorübergreifend gedacht und in einem optimierten Gesamtsystem gesteuert.
Auch im Betrieb zeigt sich der Nachhaltigkeitsanspruch. Die gemeinschaftliche Nutzung von lokal erzeugtem Strom reduziert Netzverluste und senkt emissionsbedingte Belastungen. Gleichzeitig profitieren Nutzer*innen von geringeren Energiekosten und transparenter Verbrauchssteuerung über digitale Plattformen. Diese Kombination aus ökologischer und ökonomischer Effizienz ist ein zentraler Baustein resilienter Quartiersentwicklung.
Im Kontext der Dekarbonisierung und der EU-Renovation Wave gewinnen solche Modelle zunehmend an Bedeutung. Quartiere entwickeln sich zu eigenständigen Energieökosystemen, die erneuerbare Ressourcen konsequent nutzen und CO₂-Emissionen nachhaltig reduzieren. KI-gestützte Steuerungen werden künftig dazu beitragen, Erzeugung, Speicherung und Verbrauch noch präziser aufeinander abzustimmen.
Das „Village im Dritten“ zeigt damit exemplarisch, wie nachhaltige Stadtentwicklung funktioniert: als integratives Zusammenspiel von Architektur, Energieinfrastruktur und TGA – mit dem Ziel, urbane Räume langfristig klimafit und ressourceneffizient zu gestalten.
Die von Wien Energie und ARE Austrian Real Estate initiierte Energiegemeinschaft ermöglicht es, Sonnenstrom direkt im Quartier zu verteilen. Insgesamt 18 Photovoltaikanlagen mit rund einem Megawatt Leistung versorgen künftig bis zu 2.000 Haushalte und Gewerbebetriebe. Damit entsteht ein dezentrales, ressourcenschonendes Energiesystem, das Abhängigkeiten von externen Energiequellen reduziert und die lokale Wertschöpfung stärkt.
Zentral für die nachhaltige Gesamtstrategie ist die intelligente Verknüpfung mehrerer Energiequellen. Ein großflächiges Erdsondenfeld mit 500 Tiefenbohrungen bildet gemeinsam mit einem Anergienetz das Rückgrat der Wärme- und Kälteversorgung. Ergänzt durch Wärmepumpen und Fernwärme entsteht ein hybrides System, das erneuerbare Energie effizient nutzt und Lastspitzen minimiert. Für die TGA bedeutet dies eine neue Qualität der Integration: Energieflüsse werden sektorübergreifend gedacht und in einem optimierten Gesamtsystem gesteuert.
Auch im Betrieb zeigt sich der Nachhaltigkeitsanspruch. Die gemeinschaftliche Nutzung von lokal erzeugtem Strom reduziert Netzverluste und senkt emissionsbedingte Belastungen. Gleichzeitig profitieren Nutzer*innen von geringeren Energiekosten und transparenter Verbrauchssteuerung über digitale Plattformen. Diese Kombination aus ökologischer und ökonomischer Effizienz ist ein zentraler Baustein resilienter Quartiersentwicklung.
Im Kontext der Dekarbonisierung und der EU-Renovation Wave gewinnen solche Modelle zunehmend an Bedeutung. Quartiere entwickeln sich zu eigenständigen Energieökosystemen, die erneuerbare Ressourcen konsequent nutzen und CO₂-Emissionen nachhaltig reduzieren. KI-gestützte Steuerungen werden künftig dazu beitragen, Erzeugung, Speicherung und Verbrauch noch präziser aufeinander abzustimmen.
Das „Village im Dritten“ zeigt damit exemplarisch, wie nachhaltige Stadtentwicklung funktioniert: als integratives Zusammenspiel von Architektur, Energieinfrastruktur und TGA – mit dem Ziel, urbane Räume langfristig klimafit und ressourceneffizient zu gestalten.
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AutorRedaktion
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Wien Energie
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