PPP-Vertrag für Bildungscampus am Nordwestbahnhof fix
Platz für 1.600 Kinder: Die Inbetriebnahme der Bildungsstätte ist für den Zeitraum 2028/29 geplant.
Die Stadt Wien hat den PPP-Vertrag für den Bildungscampus am ehemaligen Nordwestbahnhof unterzeichnet. Eine Bietergemeinschaft aus Hypo Noe, Strabag Real Estate und Caverion ging im Vergabeverfahren als Bestbieter hervor. Der Bildungscampus entsteht bis 2028 in der Rebhanngasse im Rahmen des städtischen Neubauprogramms Biene II und ist für bis zu 1.600 Kinder ausgelegt.
Geplant sind ein Kindergarten mit 12 Gruppen, eine Volks- und Mittelschule mit 33 Klassen sowie eine Sonderschule mit acht Klassen. Ergänzend sind unter anderem eine Musikschule, Sportbereiche, Kreativ- und Therapieräume sowie Küchenflächen vorgesehen. Finanziert wird das Vorhaben langfristig durch Eigenmittel des Konsortiums sowie durch Fremdkapital der DZ Bank und der Europäischen Investitionsbank.
Die entsprechenden Finanzierungsverträge wurden parallel zum PPP-Vertrag abgeschlossen. Für die Errichtung sind Strabag und Caverion im Auftrag der Bietergemeinschaft verantwortlich. Mit Nutzungsbeginn übernimmt Caverion für 25 Jahre das Gebäudemanagement und den technischen Gebäudebetrieb.
Die geplante Inbetriebnahme ist für das Schuljahr 2028/29 vorgesehen.
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