Porr-Gewinn bricht ein
Das Kostenniveau in Polen und die Wertberichtigung eines Projektes in Norwegen reduzieren das Ergebnis drastisch.
Die Porr AG erwirtschaftete nach vorläufigen ungeprüften Zahlen für die ersten neun Monate 2019 ein Ergebnis deutlich unter dem Vorjahr. Basierend auf dem bisherigen Geschäftsverlauf und der aktuellen Markteinschätzung erwartet der Vorstand, dass sich das Ergebnis vor Steuern für das Geschäftsjahr 2019 - bei unveränderten Rahmenbedingungen - auf rund 35 Millionen Euro belaufen wird.
In den ersten neun Monaten halbierte sich der Gewinn vor Steuern gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres nach vorläufigen ungeprüften Zahlen von 31,2 Millionen auf 14,4 Millionen Euro. Die Produktionsleistung erhöhte sich geringfügig um 0,6 Prozent auf 4,08 Milliarden Euro.
Als Ursachen für das Gewinn-Desaster wird die Marktsituation in Polen, mit hohen Kosten für Baumaterial und Subunternehmerleistungen genannt. Auch die Neubewertung eines Projekts in Norwegen erfordert eine einmalige Wertberichtigung.
Die Aktie der Porr AG büßte nach der Gewinnerwartungzeitweise fast 14 Prozent ein.
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