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Austria Email steigert Umsatz

Trotz schwierigen Marktes legt Austria Email beim Umsatz und Ergebnis dank Export und Service deutlich zu.

Die Austria Email-Gruppe blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Trotz eines stark belasteten Gesamtmarkts konnte das Unternehmen seinen Gruppenumsatz um 7,5 Prozent steigern. Die Erlöse kletterten von 140,6 Millionen Euro im Vorjahr auf 151,1 Millionen Euro im Jahr 2025.

Auch das Betriebsergebnis entwickelte sich positiv und stieg von 4,0 Millionen Euro auf 5,6 Millionen Euro an. Für diese Entwicklung waren vor allem das breite System- und Serviceangebot sowie die starke Präsenz in Exportmärkten ausschlaggebend. Der Markt für Wärmepumpen in Österreich verzeichnete im selben Zeitraum einen Einbruch von 22 Prozent.

Grund dafür waren geopolitische Spannungen, regulatorische Unsicherheiten und ein zeitweiser Stopp bei den Förderungen für den Heizungstausch. Diese Faktoren bremsten die Investitionsbereitschaft von Unternehmen und privaten Haushalten spürbar. Martin Hagleitner, Vorstand der Austria Email AG, betont die Robustheit des Unternehmens, das seine Eigenkapitalquote von 53,5 Prozent auf 58,8 Prozent ausbauen konnte.

Neben der hohen Systemkompetenz und dem starken Verbund mit der Groupe Atlantic trugen auch Effizienzsteigerungen und gezielte Innovationen zu diesem Ergebnis bei. Hagleitner plädiert angesichts der Marktlage für klare gesetzliche Rahmenbedingungen und steuerliche Anreize, um die dringend benötigte Planungssicherheit für Haushalte und Industrie wiederherzustellen. Laut OECD-Umweltprüfbericht hinkt Österreich bei der Erreichung der EU-Klimaziele hinterher, da fossile Brennstoffe nach wie vor einen Großteil der Energieversorgung ausmachen.

Um Strafzahlungen in Milliardenhöhe abzuwenden, müsse das Tempo bei der Sanierung des Gebäudebestands dringend verdoppelt werden. Derzeit werden jährlich nur rund 1,5 Prozent der alten Heizungssysteme getauscht. Als technologische Treiber für die Zukunft setzt das Unternehmen auf smarte Speichertechnik, die Einbindung von Photovoltaik und eine neue Generation von Wärmepumpen mit dem umweltfreundlichen Kältemittel Propan. Diese Lösungen ermöglichen erhebliche Einsparungen bei den Betriebskosten und bieten Konsumenten gleichzeitig Schutz vor steigenden Energiepreisen und CO2-Abgaben.

© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 24. Juni 2026 - zuletzt bearbeitet am 24. Juni 2026


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AutorRedaktion
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