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Kühlen ist das neue Heizen
Geothermie als urbane Lebensversicherung: Der 8. Wiener Erdwärmetag adressiert die thermische Transf
In einer Ära, in der sommerliche Hitzeperioden zur neuen klimatischen Norm avancieren, verschiebt sich der Fokus der Gebäudetechnik fundamental: Die thermische Bewirtschaftung des Untergrunds wird vom reinen Heizsystem zum essenziellen Kühlungs-Asset. Am 19. Mai 2026 versammelt der 8. Wiener Erdwärmetag die Speerspitze der Branche im Vortragssaal der Neulinggasse, um über die Synergien zwischen oberflächennaher Geothermie und urbaner Resilienz zu debattieren. Unter dem Leitthema „Kühlung aus dem Erdreich“ werden technische Herausforderungen und ökonomische Chancen beleuchtet, die für die „Städte von morgen“ wegweisend sind.
Das Programm spiegelt die hohe Dynamik der Dekarbonisierung wider. Expertinnen der GeoSphere Austria präsentieren nicht nur flächendeckende Potenzialerhebungen für die thermische Grundwassernutzung auf Grundstücksebene, sondern führen mit dem neuen Leistbarkeitsindex 2026 für Heiz- und Kühlsysteme eine neue Kennzahl für die ökonomische Planungssicherheit ein. Besonders für die Bestandssanierung im dichten urbanen Raum liefern Praxisbeispiele – wie ein gänzlich fossilfrei saniertes Miethaus in Ottakring – den Beweis für die technologische Reife der Erdwärme-Lösungen. Hier zeigt sich die Zirkularität in ihrer effizientesten Form: Der Untergrund dient im Sommer als thermischer Speicher für die überschüssige Gebäudewärme, die im Winter wiederum als wertvolle Energiequelle angezapft wird.
Ein Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der systemischen Effizienz: Von der KI-gestützten Sondenplanung bis hin zum großskaligen Wärmemanagement via „GeoHub“ werden Werkzeuge vorgestellt, die den Kühlenergiebedarf drastisch senken. Vertreter der TU Wien und der Initiative „100 Projekte Raus aus Gas“ verdeutlichen dabei die strategische Rolle der Geothermie für die EU-Renovation-Wave. Die Moderation durch Robert Krickl führt durch einen Vormittag, der technische Tiefe mit politischer Weitsicht verknüpft. Wer die Transformation der Wiener Energielandschaft aktiv mitgestalten will, findet am Erdwärmetag das notwendige Rüstzeug für die Planung zukunftsfähiger TGA-Infrastrukturen.
Das Programm spiegelt die hohe Dynamik der Dekarbonisierung wider. Expertinnen der GeoSphere Austria präsentieren nicht nur flächendeckende Potenzialerhebungen für die thermische Grundwassernutzung auf Grundstücksebene, sondern führen mit dem neuen Leistbarkeitsindex 2026 für Heiz- und Kühlsysteme eine neue Kennzahl für die ökonomische Planungssicherheit ein. Besonders für die Bestandssanierung im dichten urbanen Raum liefern Praxisbeispiele – wie ein gänzlich fossilfrei saniertes Miethaus in Ottakring – den Beweis für die technologische Reife der Erdwärme-Lösungen. Hier zeigt sich die Zirkularität in ihrer effizientesten Form: Der Untergrund dient im Sommer als thermischer Speicher für die überschüssige Gebäudewärme, die im Winter wiederum als wertvolle Energiequelle angezapft wird.
Ein Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der systemischen Effizienz: Von der KI-gestützten Sondenplanung bis hin zum großskaligen Wärmemanagement via „GeoHub“ werden Werkzeuge vorgestellt, die den Kühlenergiebedarf drastisch senken. Vertreter der TU Wien und der Initiative „100 Projekte Raus aus Gas“ verdeutlichen dabei die strategische Rolle der Geothermie für die EU-Renovation-Wave. Die Moderation durch Robert Krickl führt durch einen Vormittag, der technische Tiefe mit politischer Weitsicht verknüpft. Wer die Transformation der Wiener Energielandschaft aktiv mitgestalten will, findet am Erdwärmetag das notwendige Rüstzeug für die Planung zukunftsfähiger TGA-Infrastrukturen.
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AutorRedaktion
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Gebäudetechnik
Wiener Erdwärmetag
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Geothermie Österreich (GTÖ)
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