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Konjunktur: Abschwächung hält an

Der UniCredit Bank Austria Konjunkturindikator sank im Mai auf minus 2,4 Punkte. Anhaltende Stagnation, doch Aussicht auf Erholung ab der zweiten Jahreshälfte intakt.

Mit fortscheitendem Frühjahr hat sich Konjunkturstimmung in Österreich eingetrübt, heißt es von der UniCredit Bank Austria. „Der UniCredit Bank Austria Konjunkturindikator ist im Mai auf minus 2,4 Punkte zurückgegangen. Mit dem dritten Rückgang in Folge sinkt der Indikator auf ein Niveau, das mit jenem im Herbst vorigen Jahres vergleichbar ist“, meint UniCredit Bank Austria Chefökonom Stefan Bruckbauer und ergänzt: „Mit der neuerlichen Verschlechterung signalisiert unser Konjunkturindikator für das zweite Quartal eine weiterhin schwache Wirtschaftsentwicklung in Österreich. Die seit dem zweiten Halbjahr 2022 laufende Stagnation setzt sich somit bis in den Sommer fort.“

Auftragsschwäche im Hochbau

Der Rückgang des UniCredit Bank Austria Konjunkturindikators ist auf eine Verschlechterung aller Teilkomponenten zurückzuführen, so die Erhebung. Insbesondere die Stimmung in der heimischen Industrie hat sich im Mai angesichts einer starken Abschwächung der Nachfrage und notwendiger Anpassung der Produktions- und Personalkapazitäten spürbar eingetrübt. Zudem sendete auch das Exportumfeld keine positiven Impulse.

Eine ungünstige Entwicklung in den wichtigsten europäischen Partnerländern, wie vor allem in Deutschland und Italien sowie in den meisten mittel- und osteuropäischen Handelspartnern, dämpfte den mit den österreichischen Handelsanteilen gewichteten Indikator für die internationale Industriestimmung. Auch in der Bauwirtschaft setzte sich der Stimmungseinbruch bedingt durch die Auftragsschwäche im Hochbau, insbesondere im Wohnungsbau, weiter fort. Die Stimmung am Bau war zuletzt nur während des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 noch schlechter als in diesem Mai.

„In allen Wirtschaftssektoren Österreichs besteht mittlerweile eine verhaltene Stimmung. Sowohl im Dienstleistungssektor als auch in der Industrie liegt sie deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt. Auch in der Bauwirtschaft übersteigt die Stimmung nach der andauernden Abkühlung seit Jahresbeginn 2022 nur noch ganz leicht den Durchschnitt“, meint UniCredit Bank Austria Ökonom Walter Pudschedl und ergänzt: „Im Vergleich zum Euroraum zeigt sich in Österreich mit derzeit zunehmender Tendenz eine klar pessimistischere Konjunkturstimmung am Bau und in der Industrie, wobei in diesen beiden Sektoren das besonders hohe Wachstum im Vorjahr die Wahrnehmung etwas nach unten verzerren dürfte.“

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© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 20. Juni 2023 - zuletzt bearbeitet am 27. Februar 2026


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