Klimafonds verlängert solare Förderung
Der Klimafonds verlängerte die Förderaktion für private Solarwärmeanlagen bis März 2022, um den Umstieg auf die Sonne zu erleichtern.
„Zwei Drittel aller Menschen wollen in den eigenen vier Wänden auf eine klimafreundliche Heizung umsteigen“, sagt Roger Hackstock, Geschäftsführer des Branchenverbandes Austria Solar. Dieser erfreuliche Trend ist das Ergebnis einer Umfrage unter 1.000 Österreicherinnen und Österreicher, die Anfang des Jahres im Auftrag des Heizungskonzerns Stiebel Eltron durchgeführt wurde. Die Diskussionen um verstärkte Klimamaßnahmen in der EU, Stichwort Green Deal, und die für 2022 angekündigte CO2-Steuer machen deutlich, dass das fossile Zeitalter zu Ende geht. „In Österreich werden jährlich 230 Millionen Liter Öl und 240 Millionen Kubikmeter Erdgas für die Warmwasserbereitung verbrannt“, so Hackstock. „Die Politik muss nun klare Weichen stellen, um den Menschen zu helfen davon wegzukommen.“
700 Euro Förderung für Kleinanlagen verlängert
Mit einer Solarwärmeanlage wird die gesamte Wärmeversorgung im Haus im Sommerhalbjahr auf die Sonne umgestellt, die Montage dauert nur wenige Tage. „Wenn das viele Haushalte machen, könnte der Heizöl- und Erdgasverbrauch für Warmwasser in Österreich sofort mehr als halbiert werden“, betont Hackstock. Kleinanlagen werden vom Klimafonds noch bis 31. März 2022 mit 700 Euro gefördert. Zusätzlich gibt es in fast allen Bundesländern eine Landesförderung, die höchste in Tirol mit maximal 4.200 Euro, wenn man mit der Sonne heizt. Zusammen mit der Förderaktion „Raus aus Öl“ und Landesförderungen für den Kesseltausch erhalten Hausbesitzer fast 50 Prozent der Investition für die Umstellung von Öl auf erneuerbare Wärme gefördert.
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