Dialogforum soll Normen vereinfachen
Die Initiative von Austrian Standards soll die heimische Wirtschaft durch Entlastung stärken.
Die Standardisierungsorganisation Austrian Standards etabliert mit 'Gemeinsam vereinfachen' eine neue Plattform für Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Am 24. September findet das erste Treffen statt. Ziel der Initiative ist es, bürokratische Hürden in der Normung abzubauen und Vereinfachungspotenziale praxisnah zu identifizieren. Dabei konzentriert sich die Organisation auf zwei Schwerpunkte. Einerseits geht es um Maßnahmen, die im eigenen Entscheidungsbereich von Austrian Standards liegen.
Andererseits sollen Empfehlungen für Behörden und die öffentliche Verwaltung erarbeitet werden, um dortige Regelwerke schlanker zu gestalten. Die wirtschaftliche Relevanz von Standards für den Standort Österreich ist hoch. Laut Studiendaten tragen Normen rund 20 Prozent zum realen Wirtschaftswachstum des Landes bei, was einer Milliarde Euro pro Jahr entspricht.
Zudem hängen rund 30 Prozent des Wachstums der Arbeitsproduktivität sowie jährlich rund 1.500 Vollzeitarbeitsplätze direkt mit Standardisierungen zusammen. Valerie Höllinger, CEO von Austrian Standards, betont den Nutzen der Initiative. Standards seien kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, das Unternehmen in der Praxis unterstützen und Prozesse vereinfachen soll. Mit dem Dialogforum wolle man einen Beitrag leisten, um ein einfacheres Unternehmertum in Österreich zu fördern.
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