KI-Lösungen für Gebäude
Automatisierte Analysen und Chatbots von Synavision sollen Betriebskosten in Immobilienbeständen senken.
An datengestützten Werkzeugen führt bei der technischen Betriebsoptimierung von Immobilien kaum noch ein Weg vorbei. Mit seinem ai.lab forciert das Technologieunternehmen Synavision den Einsatz künstlicher Intelligenz in der Branche. Erste dort entwickelte Anwendungen haben nun Marktreife erlangt und wurden direkt in die firmeneigene Plattform integriert. Zu den beteiligten Praxispartnern gehören unter anderem Landmarken, Art-Invest Real Estate, Union Investment und Wago.
Das Entwicklungslabor wurde Anfang des Jahres gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Software Engineering der RWTH Aachen sowie der Fachhochschule Münster ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, Systeme unter realen Bedingungen im Bau und Betrieb zu erproben. Nutzer können Performance-Daten technischer Anlagen wie Heiz- und Lüftungskreise automatisiert auf Einsparpotenziale prüfen und Wirtschaftlichkeitsberechnungen erstellen. Zudem erlauben neu integrierte Chat-Funktionen im Portal einen direkten Abruf von Anlagendokumentationen und Wartungsdaten.
Im Labor getestet
In dem Labor wurden gemeinsam mit Partnern konkrete Werkzeuge entwickelt und im Praxisbetrieb getestet, erklärt Stefan Plesser, Geschäftsführer von Synavision. Lösungen wie automatisierte Betriebsanalysen und Chat-Funktionen seien innerhalb kurzer Zeit in die Plattform übernommen worden und stünden nun für sämtliche angebundenen Objekte bereit. Bislang kommen technisches Monitoring und KI-gestützte Betriebsoptimierung nach Brancheneinschätzung nur in einem geringen Teil des Gebäudebestands zum Einsatz .Durch die automatisierte Datenverarbeitung sollen sich die erforderlichen Analysen nun deutlich schneller und kostengünstiger auf größere Immobilienportfolios ausweiten lassen.
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