Hilti: Corona drückt den Umsatz
Bei Hilti sank der Gesamtumsatz Corona-bedingt im Vergleich zum Vorjahr um 12,3 Prozent.
Während der Jahresstart noch gut verlief, kam es im Februar zu einem starken Einbruch des Geschäftsgangs in Nordasien und ab Mitte März zeigte sich in allen Märkten ein deutlicher Abwärtstrend. Nach dem Tiefpunkt im 2. Quartal setzte eine schrittweise Erholung ein. Von Januar bis August sank der Gesamtumsatz um 12,3 Prozent auf 3.426 Mio. Schweizer Franken (3.169 Mio. Euro). Der Gewinn ging im Vorjahresvergleich um 13,9 Prozent auf 314 Mio. Schweizer Franken (290 Mio. Euro) zurück. Das Ergebnis wird auch von der starken Aufwertung des Schweizer Frankens belastet. Der negative Umrechnungseffekt beläuft sich für den Zeitraum von Januar bis August auf rund 5 Prozentpunkte beim Umsatz.
„Nach einem beispiellosen Einbruch unseres Geschäfts während des Lockdowns im Frühjahr haben sich unsere Zahlen seit Juni Schritt für Schritt erholt. Damit kommen wir besser durch die Krise als ursprünglich befürchtet, allerdings mit sehr großen regionalen Unterschieden. Dies stimmt uns verhalten positiv, wenn auch die Krise mitnichten vorbei ist und die Unsicherheit hoch bleibt“, so Christoph Loos, CEO der Hilti Gruppe.
Die regionalen Umsatzentwicklungen stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Intensität des Lockdowns: Während die Baubranche etwa im Mittelmeerraum oder einigen asiatischen Märkten wie Indien und Singapur mit massiven Einschränkungen konfrontiert war, sanken die Umsätze in Nordasien, Nordamerika und dem restlichen Europa weniger stark, da dort die Bauaktivitäten weitestgehend fortgeführt werden konnten. Für das Gesamtjahr rechnet die Hilti Gruppe mit einem Umsatzrückgang von etwa 5 Prozent in Lokalwährungen und 10 Prozent in Schweizer Franken.
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