Heizung, Klima, Lüftungbuilding Timesbuildingtimes.at
/ Lesezeit 2 min
Gesamtlösung für Holzwohnbau
Wärmepumpe
Die Kombination aus Wärmepumpentechnologie, zentraler Regelungstechnik, digitalem Monitoring und ganzheitlichem HKL-Projektmanagement sorgt beim Wohnprojekt Slow Home für Energieeffizienz, Komfort und Transparenz im Betrieb.
Im Wohnprojekt Slow Home in der Wiener Donaustadt wird bewusstes Leben im urbanen Holzwohnbau erlebbar. Zwei identische, spiegelverkehrte Baukörper mit jeweils 13 Eigentumswohnungen sind über eine gemeinschaftliche Grünfläche miteinander verbunden. Holz prägt dabei nicht nur die Architektur, sondern auch die Wohnräume selbst: Sichtbare Holzdecken und Innenwände aus Massivholz verleihen den Wohnungen ihren charakteristischen Ausdruck.
Ein möglichst geringer Energieeinsatz war für at home Immobilien nicht nur bei Bauweise und Materialwahl ein wichtiges Thema. „Auch bei Haustechnik und Heizsystem sollte die CO2-Reduktion durch einen ressourcenschonenden Betrieb fortgesetzt werden. Eine Wärmepumpen-Lösung lag aufgrund der Energie- und Kosteneffizienz auf der Hand“, betont Thorsten Rolek von at home. Die Gesamtlösung umfasst neben Heizung und Warmwasserbereitung auch eine sanfte Kühlung im Sommer, die Einbin-dung der Photovoltaikanlage sowie ein zentrales Steuerungs- und Monitoringsystem.
Fußbodenheizung plus sommerliche Kühlung
Auf den Flachdächern der beiden Baukörper kommt jeweils eine Belaria pro (50) von Hoval zum Einsatz. Diese Luft/Wasser-Wärmepumpe mit dem Kältemittel Propan (R290) versorgt alle Wohnungen mit Heizung, Warmwasser und Kühlung. Nach der Heizsaison wird die Anlage in der Technikzentrale auf Kühlbetrieb umgestellt. Über die Fußbodenheizung lassen sich die Wohnräume dadurch im Sommer sanft temperieren.
Dachmontage der Wärmepumpen: Statik und Schallschutz
Im mehrgeschoßigen Wohnbau sind Wärmepumpen auf dem Dach nicht ungewöhnlich. Die Herausforderungen liegen dabei unter anderem in der Positionierung bei begrenzten Platzverhältnissen sowie in einer optimierten schalltechnischen Einbindung und der entsprechenden Unterkonstruktion. Bedenken hinsichtlich Statik und Schall konnten im Projekt rasch ausgeräumt werden: Die Last wurde über Stahlbetonsockel auf die Holzkonstruktion des Flachdachs abgeleitet. „Die örtliche Bauaufsicht hat genau kontrolliert, dass es zu keiner Geräuschentwicklung im Gebäude kommt, wenn die Wärmepumpe läuft. Eine Körperschallübertragung ist jedoch allein schon aufgrund der Konstruktion der Belaria ausgeschlossen“, betont Thomas Braunstein, technischer Projektleiter bei Hoval.
Leitsystem visualisiert die Performance
Das technische Monitoring der Mehrfamilienhäuser läuft über das Leitsystem HovalSupervisor cloud. Hoval lieferte auch Elektro-, Wärme- und Kältemengenzähler. „So lässt sich jederzeit online die einge-setzte und die erzeugte Energie bis ins Detail darstellen und die Performance der Anlage optimieren“, so Braunstein. Die Veranwortlichen haben per Fernwartung Zugriff auf die Mess-, Steuer- und Regel-technik. Am Standort Franziska-Fast-Gasse 11 profitieren Gebäudemanagement und Bewohnerinnen und Bewohner von einem Extra der Supervisor cloud: „Wir haben hier auch externe Komponenten eingebunden, beispielsweise Sicherheitsbeleuchtungen. Alles, was der Betreiber überwachen möchte, läuft über unser System. Damit kann die Betriebsführung alle relevanten Gebäudedaten mit einem einzigen Tool abrufen und wird im Fall einer Störung sofort informiert“, erläutert der Projektleiter den Zusatznutzen für die Betriebssicherheit.
Projektmanagement bringt Mehrwert
Im Rahmen von Hoval Sirius, dem ganzheitlichen HKL-Projektmanagement von Hoval, steht allen Projektbeteiligten ein zentraler Ansprechpartner für sämtliche Themen rund um die Heiztechnik zur Seite. Thomas Braunstein unterstützte den Installateur und alle Partnergewerke von der Planung, über die technische Gesamtkoordination bis zur Inbetriebnahme und gibt ein Beispiel, wie Qualitätssicherung aussehen kann: „Ein ganz wichtiger Teil der Lösung ist auch der Schaltschrank mit Hauptstromversorgung. Gerade bei der elektrischen Anbindung entstehen in komplexen Projekten viele Schnittstellen. Mit der ControlBox bieten wir klar gekennzeichnete Bauteile, sodass der Elektriker die Verkabelung fehlerfrei ausführen kann. Das reduziert den Arbeits- und Abstimmungsaufwand. Ein echter Mehrwert für alle Beteiligten“.
Ein möglichst geringer Energieeinsatz war für at home Immobilien nicht nur bei Bauweise und Materialwahl ein wichtiges Thema. „Auch bei Haustechnik und Heizsystem sollte die CO2-Reduktion durch einen ressourcenschonenden Betrieb fortgesetzt werden. Eine Wärmepumpen-Lösung lag aufgrund der Energie- und Kosteneffizienz auf der Hand“, betont Thorsten Rolek von at home. Die Gesamtlösung umfasst neben Heizung und Warmwasserbereitung auch eine sanfte Kühlung im Sommer, die Einbin-dung der Photovoltaikanlage sowie ein zentrales Steuerungs- und Monitoringsystem.
Fußbodenheizung plus sommerliche Kühlung
Auf den Flachdächern der beiden Baukörper kommt jeweils eine Belaria pro (50) von Hoval zum Einsatz. Diese Luft/Wasser-Wärmepumpe mit dem Kältemittel Propan (R290) versorgt alle Wohnungen mit Heizung, Warmwasser und Kühlung. Nach der Heizsaison wird die Anlage in der Technikzentrale auf Kühlbetrieb umgestellt. Über die Fußbodenheizung lassen sich die Wohnräume dadurch im Sommer sanft temperieren.
Dachmontage der Wärmepumpen: Statik und Schallschutz
Im mehrgeschoßigen Wohnbau sind Wärmepumpen auf dem Dach nicht ungewöhnlich. Die Herausforderungen liegen dabei unter anderem in der Positionierung bei begrenzten Platzverhältnissen sowie in einer optimierten schalltechnischen Einbindung und der entsprechenden Unterkonstruktion. Bedenken hinsichtlich Statik und Schall konnten im Projekt rasch ausgeräumt werden: Die Last wurde über Stahlbetonsockel auf die Holzkonstruktion des Flachdachs abgeleitet. „Die örtliche Bauaufsicht hat genau kontrolliert, dass es zu keiner Geräuschentwicklung im Gebäude kommt, wenn die Wärmepumpe läuft. Eine Körperschallübertragung ist jedoch allein schon aufgrund der Konstruktion der Belaria ausgeschlossen“, betont Thomas Braunstein, technischer Projektleiter bei Hoval.
Leitsystem visualisiert die Performance
Das technische Monitoring der Mehrfamilienhäuser läuft über das Leitsystem HovalSupervisor cloud. Hoval lieferte auch Elektro-, Wärme- und Kältemengenzähler. „So lässt sich jederzeit online die einge-setzte und die erzeugte Energie bis ins Detail darstellen und die Performance der Anlage optimieren“, so Braunstein. Die Veranwortlichen haben per Fernwartung Zugriff auf die Mess-, Steuer- und Regel-technik. Am Standort Franziska-Fast-Gasse 11 profitieren Gebäudemanagement und Bewohnerinnen und Bewohner von einem Extra der Supervisor cloud: „Wir haben hier auch externe Komponenten eingebunden, beispielsweise Sicherheitsbeleuchtungen. Alles, was der Betreiber überwachen möchte, läuft über unser System. Damit kann die Betriebsführung alle relevanten Gebäudedaten mit einem einzigen Tool abrufen und wird im Fall einer Störung sofort informiert“, erläutert der Projektleiter den Zusatznutzen für die Betriebssicherheit.
Projektmanagement bringt Mehrwert
Im Rahmen von Hoval Sirius, dem ganzheitlichen HKL-Projektmanagement von Hoval, steht allen Projektbeteiligten ein zentraler Ansprechpartner für sämtliche Themen rund um die Heiztechnik zur Seite. Thomas Braunstein unterstützte den Installateur und alle Partnergewerke von der Planung, über die technische Gesamtkoordination bis zur Inbetriebnahme und gibt ein Beispiel, wie Qualitätssicherung aussehen kann: „Ein ganz wichtiger Teil der Lösung ist auch der Schaltschrank mit Hauptstromversorgung. Gerade bei der elektrischen Anbindung entstehen in komplexen Projekten viele Schnittstellen. Mit der ControlBox bieten wir klar gekennzeichnete Bauteile, sodass der Elektriker die Verkabelung fehlerfrei ausführen kann. Das reduziert den Arbeits- und Abstimmungsaufwand. Ein echter Mehrwert für alle Beteiligten“.
MG
AutorMirjam Gebhart
Tags
Hoval
Wohnungen
Kühlung
Belaria
PM
BM
Rene Zobl
Thorsten Rolek
Michael Hoffmann
Weitere Artikel

