Gas-Setzgerät beschleunigt Holzbau
Das gasbetriebene Setzgerät fischer FGW 90F setzt Nägel in Holz mit hoher Taktzahl und konstantem Ergebnis.
Im Holzbau gewinnen Setzgeräte an Bedeutung, wenn es um schnelle, wiederholgenaue Befestigungen geht. Ein gasbetriebenes Setzgerät wie das FGW 90F von fischer zielt darauf, Montageabläufe zu verkürzen und Befestigungen ohne zusätzliche Werkzeuge direkt im Material auszuführen. Das Gerät verarbeitet Nägel in Holz nach Herstellerangaben mit bis zu drei Befestigungen pro Sekunde.
Pro Gaskartusche sollen mehr als 1.100 Nägel gesetzt werden können, während eine Akku-Ladung für bis zu 8.000 Befestigungen ausgelegt ist. Die Kombination aus Gaskartusche und Akku soll eine gleichmäßige Setzleistung ermöglichen. Für Anwender auf der Baustelle sind neben der Geschwindigkeit vor allem konstante Ergebnisse und Prozesssicherheit relevant.
Das Setzgerät ist auf serielle Anwendungen ausgelegt, bei denen viele identische Befestigungspunkte in kurzer Zeit abgearbeitet werden, etwa in Elementfertigung, Innenausbau oder bei Holzrahmenkonstruktionen. Mit Blick auf die Arbeitsorganisation kann ein solches System helfen, Rüstzeiten zu reduzieren und Arbeitsgänge zu bündeln, weil Befestigungen ohne separates Vorbohren oder zusätzliche Befestigungsmittel ausgeführt werden. Entscheidend bleibt die Eignung für den jeweiligen Holzbaustoff und die vorgesehenen Verbindungsmittel, ebenso wie die Einhaltung der projektspezifischen Vorgaben zu Tragfähigkeit und Verarbeitung.
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