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Explodierende Ölpreise belasten Bauprojekte
Steigende Energie- und Baustoffkosten bringen Projekte und Baukalkulationen ins Wanken.
Die angespannte geopolitische Lage im Persischen Golf wirkt sich zunehmend auf den globalen Erdölmarkt aus. Neben deutlich steigenden Rohölpreisen sind wichtige Transportwege eingeschränkt, was die Verfügbarkeit von Erdölderivaten und zahlreichen Folgeprodukten beeinträchtigt. Diese Entwicklungen treffen auch die Bauwirtschaft spürbar.
Unsicherheiten bei Kalkulationen
Viele Lieferant:innen reagieren bereits mit zusätzlichen Treibstoff- und Energiekostenzuschlägen, die über die ohnehin steigenden Materialpreise hinausgehen. Für ausführende Unternehmen entstehen dadurch erhebliche Unsicherheiten in der Kalkulation. Angebotspreise lassen sich vielfach nur schwer belastbar ermitteln, gleichzeitig wächst das Risiko wirtschaftlicher Nachteile, vor allem bei Festpreisverträgen oder ungeeigneten Preisgleitklauseln.
Vor diesem Hintergrund empfehlen Branchenvertreter:innen, Bauaufträge verstärkt mit veränderlichen Preisen auszuschreiben, anzubieten und abzurechnen. Eine sachgerechte Wahl der Preisumrechnungsgrundlage ist dabei entscheidend. Wo möglich, sollten gewerkespezifische Indizes herangezogen werden, um die tatsächliche Kostenentwicklung realistisch abzubilden. Auch eine differenzierte Betrachtung einzelner Leistungsteile kann zur Genauigkeit beitragen.
Besonderes Augenmerk auf Festlegung der Preisbasis
Besondere Aufmerksamkeit erfordert aktuell die Festlegung der Preisbasis. Diese sollte sowohl die Projektgröße als auch den Leistungsinhalt berücksichtigen – insbesondere im Hinblick auf materialintensive Gewerke. Für den Anteil „Sonstiges“ kann es sinnvoll sein, den Vormonat oder einen anderen geeigneten Referenzzeitpunkt heranzuziehen. So lässt sich beispielsweise bei frühen Angebotsterminen im Monat eine stabilere Kalkulationsbasis schaffen.
Unsicherheiten bei Kalkulationen
Viele Lieferant:innen reagieren bereits mit zusätzlichen Treibstoff- und Energiekostenzuschlägen, die über die ohnehin steigenden Materialpreise hinausgehen. Für ausführende Unternehmen entstehen dadurch erhebliche Unsicherheiten in der Kalkulation. Angebotspreise lassen sich vielfach nur schwer belastbar ermitteln, gleichzeitig wächst das Risiko wirtschaftlicher Nachteile, vor allem bei Festpreisverträgen oder ungeeigneten Preisgleitklauseln.
Vor diesem Hintergrund empfehlen Branchenvertreter:innen, Bauaufträge verstärkt mit veränderlichen Preisen auszuschreiben, anzubieten und abzurechnen. Eine sachgerechte Wahl der Preisumrechnungsgrundlage ist dabei entscheidend. Wo möglich, sollten gewerkespezifische Indizes herangezogen werden, um die tatsächliche Kostenentwicklung realistisch abzubilden. Auch eine differenzierte Betrachtung einzelner Leistungsteile kann zur Genauigkeit beitragen.
Besonderes Augenmerk auf Festlegung der Preisbasis
Besondere Aufmerksamkeit erfordert aktuell die Festlegung der Preisbasis. Diese sollte sowohl die Projektgröße als auch den Leistungsinhalt berücksichtigen – insbesondere im Hinblick auf materialintensive Gewerke. Für den Anteil „Sonstiges“ kann es sinnvoll sein, den Vormonat oder einen anderen geeigneten Referenzzeitpunkt heranzuziehen. So lässt sich beispielsweise bei frühen Angebotsterminen im Monat eine stabilere Kalkulationsbasis schaffen.
GS
AutorGustav Schocher
Tags
Bauwirtschaft
Ölpreis
Krise
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