Baukongress 2026 mit Rekordbeteiligung
Mit 2.500 Gästen, 100 Ausstellern und 50 Fachvorträgen setzte der Baukongress 2026 im Austria Center neue Impulse.
Der Baukongress 2026 hat am 23. und 24. April das Austria Center Vienna (ACV) erneut in den zentralen Treffpunkt der österreichischen Bau-Community verwandelt. Die Veranstaltung, die als eine der wichtigsten Branchenplattformen gilt, brachte Entscheidungsträger aus allen Bereichen zusammen – von Projektentwicklern und Planern über öffentliche sowie private Auftraggeber bis hin zu Baufirmen, Forschern und Vertretern der Baustoffindustrie.
Nach Angaben der Veranstalter verzeichnete der Kongress mit 2.500 Teilnehmer:innen einen regen Zuspruch. Begleitet wurde das Programm von einer restlos ausverkauften Fachausstellung mit 100 Ausstellern, die innovative Produkte und Dienstleistungen präsentierten. Dass die Branche trotz wirtschaftlich herausfordernder Rahmenbedingungen auf Dialog setzt, zeigte auch der vollständig gebuchte Kongressabend. Die diesjährige Programmgestaltung basierte dabei auf einer umfassenden Teilnehmerbefragung, wodurch die Inhalte noch themenscharfer auf die aktuellen Bedürfnisse der Praxis zugeschnitten wurden.
Fokus auf Nachhaltigkeit und technologische Trends
Fachlich prägten insgesamt 50 hochaktuelle Vorträge das Geschehen, die in sechs spezialisierte Sessions unterteilt waren. Als größte und zentralste Session kristallisierte sich das Thema „Nachhaltigkeit & Ressourceneffizienz“ heraus. Weitere Schwerpunkte lagen auf innovativen Materialien, neuesten Technologien sowie – erstmals in dieser Form – auf Zukunftstrends im Hoch- und Infrastrukturbau. Auch die Bereiche Tunnel- und Ingenieurbau wurden inhaltlich erweitert, während das Thema „Baubetrieb & Baurecht“ seine erfolgreiche Premiere feierte.
Innovationen in der digitalen Zusammenarbeit
Ein technologisches Highlight war die Vorstellung einer weiterentwickelten Beta-Version von „bim-t“. Diese Innovation ermöglicht ein unternehmensübergreifendes Arbeiten mit Building Information Modeling (BIM), wobei ein besonderer Fokus auf der Datensicherheit liegt: Die lokalen Daten müssen die jeweiligen Rechner nicht verlassen, was die Zusammenarbeit in sensiblen Projektphasen revolutionieren könnte. Neben solchen KI-gestützten Ansätzen für Planung, Ausführung und Betrieb stand am zweiten Kongresstag vor allem das Thema „Planen & Ausführen“ im Fokus.
Auszeichnungen für partnerschaftliche Projekte
Im Rahmen der Veranstaltung wurde zudem erneut der renommierte Koop+ Award vergeben, der partnerschaftliche Projektabwicklungen würdigt. Ausgezeichnet wurden das Projekt „Dc 2 Tower“ in der Kategorie Hochbau sowie die „S31 Talübergänge Sieggraben“ in der Kategorie Infrastruktur. Der ausgebuchte Kongressabend unterstrich schließlich die unverzichtbare Rolle informeller Formate im Branchenkalender. Das Networking und die persönlichen Gespräche abseits der Vortragssäle wurden von den Teilnehmenden als wesentlicher Bestandteil des Kongresskonzepts hervorgehoben, um praestaugliche Lösungen durch stärkere Kooperation schneller in die Umsetzung zu bringen.
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