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Bauriese treibt ESG-Branchenstandards voran
Die ESG-Strategie der Porr zeigt erste Erfolge bei Emissionen und Kreislaufwirtschaft.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 konnte ein bedeutender Fortschritt in der Umsetzung ökologischer und sozialer Zielsetzungen im Bausektor beobachtet werden. Ein aktueller Bericht zur Nachhaltigkeitsstrategie belegt, dass ökonomisches Wachstum und eine signifikante Reduktion des ökologischen Fußabdrucks keine Gegensätze darstellen müssen. Das Unternehmen konnte seine direkten Emissionen (Scope 1 und 2) um 22,5 % senken, während die Emissionen in der Wertschöpfungskette (Scope 3) um 12,9 % zurückgingen. Damit bewegt sich der Konzern auf dem Zielpfad der Science Based Targets initiative (SBTi).
Energieeffizienz und Ressourcenschonung
Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist die Transformation des Energiemixes. Der Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtverbrauch wurde innerhalb eines Jahres von 7,7 % auf 19,9 % gesteigert. Dies gelang primär durch den verstärkten Einsatz von Photovoltaikanlagen und Grünstrom auf den Projektflächen sowie die Nutzung alternativer Treibstoffe.
Parallel dazu rückt die Kreislaufwirtschaft stärker in den Fokus der operativen Umsetzung:
• Recyclingquote: Die interne Einsatzquote von Sekundärrohstoffen stieg auf 57 %.
• Materialmanagement: Durch die Aufbereitung von Aushubmaterial und Recyclingasphalt wird die Abhängigkeit von Primärrohstoffen konsequent reduziert.
Zertifizierte Standards am Bau
Für die Fachwelt der Gebäudetechnik ist besonders der neue Mindeststandard in der Bauausführung relevant. Als erster Akteur in Österreich setzt das Unternehmen auf das ÖGNI-Basiszertifikat für nachhaltige Baustellen im Hoch- und Tiefbau. Ziel ist es, Nachhaltigkeitskriterien systematisch in der Ausführung zu verankern.
Das Portfolio der PORR umfasst künftig verstärkt integrierte Leistungen, die von der CO₂-optimierten Planung bis hin zu innovativen Rückbaukonzepten reichen. Für Partner:innen und Vertreter:innen der Branche bietet dieser Ansatz eine Basis, um ökologische Anforderungen mit wirtschaftlicher Effizienz zu verknüpfen. Auch im sozialen Bereich gibt es Zuwachs: Der Frauenanteil in der Belegschaft sowie in Führungspositionen konnte, wenn auch nur sehr moderat, stetig gesteigert werden (+ 0,3 %).
Energieeffizienz und Ressourcenschonung
Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist die Transformation des Energiemixes. Der Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtverbrauch wurde innerhalb eines Jahres von 7,7 % auf 19,9 % gesteigert. Dies gelang primär durch den verstärkten Einsatz von Photovoltaikanlagen und Grünstrom auf den Projektflächen sowie die Nutzung alternativer Treibstoffe.
Parallel dazu rückt die Kreislaufwirtschaft stärker in den Fokus der operativen Umsetzung:
• Recyclingquote: Die interne Einsatzquote von Sekundärrohstoffen stieg auf 57 %.
• Materialmanagement: Durch die Aufbereitung von Aushubmaterial und Recyclingasphalt wird die Abhängigkeit von Primärrohstoffen konsequent reduziert.
Zertifizierte Standards am Bau
Für die Fachwelt der Gebäudetechnik ist besonders der neue Mindeststandard in der Bauausführung relevant. Als erster Akteur in Österreich setzt das Unternehmen auf das ÖGNI-Basiszertifikat für nachhaltige Baustellen im Hoch- und Tiefbau. Ziel ist es, Nachhaltigkeitskriterien systematisch in der Ausführung zu verankern.
Das Portfolio der PORR umfasst künftig verstärkt integrierte Leistungen, die von der CO₂-optimierten Planung bis hin zu innovativen Rückbaukonzepten reichen. Für Partner:innen und Vertreter:innen der Branche bietet dieser Ansatz eine Basis, um ökologische Anforderungen mit wirtschaftlicher Effizienz zu verknüpfen. Auch im sozialen Bereich gibt es Zuwachs: Der Frauenanteil in der Belegschaft sowie in Führungspositionen konnte, wenn auch nur sehr moderat, stetig gesteigert werden (+ 0,3 %).
GS
AutorGustav Schocher
Tags
Porr
Karl Heinz Strauss
ESG
Nachhaltigkeitsbericht
Recycling
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