Beton-Holz-Investments

Die Oberndorfer-Tochterfirma Rebloc investiert 4,5 Millionen Euro in neues Büro, Lieb Bau Weiz pusht um 1,5 Millionen seine Stiegenfertigung.

Rund 1,5 Millionen Euro investiert die oststeirische Unternehmensgruppe Lieb Bau Weiz in die Stiegenfertigung in ihrem Werk in St. Ruprecht an der Raab. Etwa 2.000 Stiegen verlassen derzeit alljährlich das Werk und gehen zu rund 30 Prozent in den Endkundenmarkt und zu etwa 70 Prozent ins Objektgeschäft.

Das Lieb Bau Werk wurde nun um rund 300 m² erweitert und technisch aufgerüstet, etwa mit Hightech-Hobelmaschinen inklusive kamerabasierter Laser-Erkennung sowie spezieller Kapp- und Besäum-Anlagen. Auf dem Dach wurde eine 2.000 m² große PV-Anlage installiert. „Durch diese Investitionen verschränken wir unser handwerkliches Knowhow noch tiefer mit innovativen Technologien“, erklären die Geschäftsführenden Gesellschafter, die Geschwister Doris Enzensberger-Gasser und Josef Gasser.

In St. Ruprecht sind überdies die Schlosserei, die Zimmerei und das Logistikzentrum der Lieb-Gruppe angesiedelt, die rund 1.200 Mitarbeiter im Bau- und Holzbau, in der Zimmerei, im Baustoffhandel inklusive sieben Baumärkten, im Stiegenbau, usw. beschäftigt.

Betonleitwand-Expansion

Massive Investition tätigt auch die Oberndorfer-Tochterfirma Rebloc in Gars am Kamp. Wie die NÖN berichtet investiert das Unternehmen 4,5 Millionen Euro in ein Verwaltungsgebäude für rund hundert Mitarbeiter. Rebloc erzeugt Betonleitwände, die in 35 Ländern zum Einsatz kommen. Am neuen Standort soll neben Produktion und Vertrieb ein Schwerpunkt auf den Bereich Forschung und Entwicklung gelegt werden.

 

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