Wienerberger-Chef tritt ab
Heimo Scheuch tritt aus gesundheitlichen Gründen als CEO von wienerberger zurück, Gerhard Hanke Interim-CEO
Paukenschlag beim Baustoffkonzern Wienerberger: Heimo Scheuch hat sein Amt als VorstandsfeSource vorsitzender aus gesundheitlichen Gründen mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Nach mehr als 17 Jahren an der Spitze des Börsennotierten Unternehmens hat Scheuch den Aufsichtsrat um die vorzeitige Auflösung seines Mandats gebeten. Das Kontrollgremium entsprach dem Ansuchen und berief Gerhard Hanke mit sofortiger Wirkung zum Interim-CEO. Hanke war bislang als Chief Operating Officer (COO) für die Region Zentral- & Osteuropa zuständig und fungierte als stellvertretender CEO.
Der Wechsel an der Spitze erfolgt unmittelbar vor der Vorlage der aktuellen Geschäftszahlen. Das Unternehmen teilte mit, dass die Präsentation der Ergebnisse für das zweite Quartal sowie das erste Halbjahr 2026 wie geplant am 12. August 2026 stattfinden wird. Parallel zur interimistischen Führung durch Gerhard Hanke leitet der Aufsichtsrat einen strukturierten Prozess ein, um eine langfristige Nachfolgeregelung für die Position des Vorstandsvorsitzenden zu finden.
Die mehr als 17-jährige Ära unter Heimo Scheuch war geprägt von der Transformation des traditionellen Ziegelherstellers hin zu einem international aufgestellten Anbieter von innovativen Baustoff- und Infrastrukturlösungen.
Gerhard Hanke übernimmt das Vorstandsressort in einer Phase wirtschaftlicher Herausforderungen für die europäische Bauwirtschaft. Durch seine langjährige Führungserfahrung innerhalb der Wienerberger-Gruppe und seine Vertrautheit mit den operativen Märkten im Kernraum Zentral- und Osteuropa soll die Kontinuität in der Unternehmensführung und bei der Abwicklung laufender Effizienzprogramme gewahrt bleiben.
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