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Vorstoß für ESG-Reporting im Facility Management
FM3-Verbände fordern Fokus auf Relevanz und Wirkung in der Nachhaltigkeitsberichterstattung.
Die drei führenden Branchenverbände für Facility Management im DACH-Raum – Facility Management Austria (FMA), RealFM e. V. Deutschland und SVIT FM Schweiz – haben unter dem Namen FM3 ein gemeinsames Positionspapier veröffentlicht. Darin betonen sie die Schlüsselrolle der Branche bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen und formulieren klare Forderungen an die Politik und Regulatoren.
Facility Management als Datenlieferant
Ein Großteil der für ESG-Berichte notwendigen Kennzahlen stammt direkt aus dem Verantwortungsbereich des Gebäudemanagements. Dies umfasst insbesondere Energieeffizienz, CO₂-Reduktion, Ressourcenverbrauch und Kreislaufwirtschaft sowie die Bereitstellung sicherer und produktiver Arbeitsumgebungen.
Obwohl die FM3-Vertreter:innen den Nutzen einer strukturierten Berichterstattung anerkennen, warnen sie ausdrücklich vor einer zunehmenden Bürokratisierung. Das Ziel müsse eine wirksame Steuerung sein, statt rein administrativer Aufwand.
Kernforderungen für die Praxis
Um die Umsetzbarkeit in den Betrieben zu gewährleisten, schlägt das Positionspapier vier zentrale Säulen vor:
1. Relevanz vor Vollständigkeit: Konzentration auf Themen mit messbarer Wirkung.
2. Pragmatische Datenerhebung: Nutzung bereits vorhandener Datenquellen zur Vermeidung von Redundanzen.
3. Digitalisierung: Einsatz einheitlicher Schnittstellen für die automatisierte Datenübernahme aus CAFM-Systemen und der Gebäudeautomation.
4. Wirkungsorientierung: Berichte sollen als Steuerungsinstrumente dienen, nicht als bloße Formularpflicht.
Ausblick und Hilfestellungen
Die Verbände plädieren dafür, Praktiker:innen frühzeitig in die Gestaltung regulatorischer Anforderungen einzubinden. Um Unternehmen konkret zu unterstützen, kündigte FM3 die Entwicklung eines Leitfadens an, der bei der Identifikation wesentlicher ESG-Themen und einer effizienten Datenerfassung helfen soll. Zudem sollen soziale Aspekte und eine werteorientierte Governance künftig stärker in den Fokus rücken.
Das vollständige Positionspapier steht auf der Website der FMA zum Download bereit.
Facility Management als Datenlieferant
Ein Großteil der für ESG-Berichte notwendigen Kennzahlen stammt direkt aus dem Verantwortungsbereich des Gebäudemanagements. Dies umfasst insbesondere Energieeffizienz, CO₂-Reduktion, Ressourcenverbrauch und Kreislaufwirtschaft sowie die Bereitstellung sicherer und produktiver Arbeitsumgebungen.
Obwohl die FM3-Vertreter:innen den Nutzen einer strukturierten Berichterstattung anerkennen, warnen sie ausdrücklich vor einer zunehmenden Bürokratisierung. Das Ziel müsse eine wirksame Steuerung sein, statt rein administrativer Aufwand.
Kernforderungen für die Praxis
Um die Umsetzbarkeit in den Betrieben zu gewährleisten, schlägt das Positionspapier vier zentrale Säulen vor:
1. Relevanz vor Vollständigkeit: Konzentration auf Themen mit messbarer Wirkung.
2. Pragmatische Datenerhebung: Nutzung bereits vorhandener Datenquellen zur Vermeidung von Redundanzen.
3. Digitalisierung: Einsatz einheitlicher Schnittstellen für die automatisierte Datenübernahme aus CAFM-Systemen und der Gebäudeautomation.
4. Wirkungsorientierung: Berichte sollen als Steuerungsinstrumente dienen, nicht als bloße Formularpflicht.
Ausblick und Hilfestellungen
Die Verbände plädieren dafür, Praktiker:innen frühzeitig in die Gestaltung regulatorischer Anforderungen einzubinden. Um Unternehmen konkret zu unterstützen, kündigte FM3 die Entwicklung eines Leitfadens an, der bei der Identifikation wesentlicher ESG-Themen und einer effizienten Datenerfassung helfen soll. Zudem sollen soziale Aspekte und eine werteorientierte Governance künftig stärker in den Fokus rücken.
Das vollständige Positionspapier steht auf der Website der FMA zum Download bereit.
GS
AutorGustav Schocher
Tags
FM3
Facility Managment
ESG
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