buildingTIMES
Markt & Macherbuildingtimes.at
 / Lesezeit 1 min

Solarthermie-Urgestein insolvent

Über Gasokol wurde ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet.

Dass die Solarthermie nicht brummt, ist längst bekannt. Nachdem die Branche die Kapazitäten jahrelang zurückgefahren hat, zeigte sich dennoch eine gewisse Stabilität. Doch nun fordert die Flaute ein prominentes Opfer. Über die Gasokol GmbH aus Saxen wurde in Linz ein Sanierungsverfahren eingeleitet. 
Die Passiva betragen laut KSV gut 2,6 Millionen Euro, betroffen sind 17 Sienstnehmer und tund 270 Gläubiger. 

1995 gegründet, Investor abgesprungen

Das 1995 gegründete Unternehmen ist im Bereich Solarthermie tätig und erbringt Leistungen in den Bereichen Produktion, Projektumsetzung sowie Service und Wartung. Als Hauptursache der Stellung des gegenständlichen Insolvenzantrages führt das Unternehmen insbesondere die schwierige und volatile Marktentwicklung an. Wegen der Zurückhaltung von Kunden bei Investitionen kam es wiederholt zu zeitlichen Verschiebungen von Aufträgen. Man habe zwar bereits erste Kostenreduktionen, insbesondere im Personalbereich gesetzt, als aber ein großer Investor überraschend wegbrach, musste der gegenständlichen Insolvenzantrag gestellt werden.

„Den betroffenen Gläubigern wird ein 20 %iger Sanierungsplan, zahlbar binnen 24 Monaten ab seiner Annahme, angeboten“, berichtet Alexander Meinschad vom KSV1870. Dieser soll durch die Fortführung des Unternehmens finanziert werden. Zur Insolvenzverwalterin wurde Elisabeth Huber, Rechtsanwältin in Linz, bestellt.

© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 20. April 2026 - zuletzt bearbeitet am 20. April 2026


R
AutorRedaktion
Tags
Sanierungsverfahren
Unternehmen
Gasokol
buildingTIMES
Informiert bleiben.

Treffen Sie eine Selektion unserer Newsletter zu buildingTIMES, immoflash, Immobilien Magazin, immo7news, immojobs, immotermin oder dem Morgenjournal

Jetzt anmelden

© Cachalot Media House GmbH - Alle Rechte vorbehalten