Signify lagert Vertrieb aus
Elektron übernimmt ab 2027 alle Projektaktivitäten für Innen- und Außenbeleuchtung von Signify.
Der Beleuchtungskonzern Signify ordnet seine Marktpräsenz in Österreich grundlegend neu und verabschiedet sich schrittweise vom Direktvertrieb. Ab dem 1. Januar 2027 setzt das Unternehmen im professionellen Segment ausnahmslos auf indirekte Vertriebskanäle und die Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern. Während das klassische Großhandelsgeschäft weiterhin über die bestehenden Partner im Elektrogroßhandel abgewickelt wird, übernimmt die Elektron Austria GmbH künftig sämtliche Endkundenprojekte. Für Fachplaner, Architekten und Bauherren bündelt sich die Betreuung damit künftig bei einem zentralen Ansprechpartner vor Ort.
Rückzug aus dem Direktvertrieb
Die organisatorische Umstellung markiert das geplante Ende des direkten Projektvertriebs von Signify auf dem österreichischen Markt. Die dafür notwendigen Informations- und Beratungsverfahren mit dem Betriebsrat laufen bereits. Unberührt von den strukturellen Maßnahmen bleibt das Consumer-Geschäft mit den Marken Philips und Philips Hue. Die Neuausrichtung folgt den strategischen Leitlinien, die das Unternehmen bereits im Rahmen seines Kapitalmarkttages Ende Juni skizziert hatte.
„Österreich ist und bleibt für Signify ein strategisch wichtiger Markt“, betont Matthias Teubner, Commercial Leader Professional DACH bei Signify. „Mit der umfassenden Neuausrichtung unserer Vertriebsstrategie wollen wir unsere Präsenz am Markt stärken und unser Angebot – das sich auch über individuelle Beratungsleistungen und den Service vor Ort definiert – weiter verbessern.“
Erweiterte Zuständigkeit für Innenbeleuchtung
Im Zuge der erweiterten Kooperation verantwortet Elektron Austria künftig nicht mehr nur das Projektgeschäft für Außenbeleuchtung, sondern übernimmt auch alle Aktivitäten im Bereich der Innenbeleuchtung. Durch diese Bündelung sollen Projektbeteiligte von kürzeren Entscheidungswegen und einer durchgängigen Betreuung über den gesamten Planungs- und Bauzyklus profitieren. Signify bringt dabei weiterhin sein technologisches Portfolio ein, während der Vertriebspartner die lokale Marktbearbeitung intensiviert.
„Die Erweiterung unserer Partnerschaft ist ein bedeutender Meilenstein für Elektron“, erklärt Geschäftsführer Norbert Kolowrat. „Wir freuen uns darauf, unsere Expertise noch stärker in die Zusammenarbeit einzubringen und gemeinsam weiteres Wachstum im österreichischen Beleuchtungsmarkt zu realisieren. Unsere Kundinnen und Kunden erhalten so noch einfacher Zugang zu fortschrittlichen Technologien und umfassender Beratung.“
Kontinuität bis zum Strategiewechsel
Bis zum offiziellen Start der neuen Struktur Anfang 2027 arbeiten beide Unternehmen in einer definierten Übergangsphase eng zusammen. Laufende Projekte sowie bestehende Kundenbeziehungen werden nahtlos weitergeführt, um Planungssicherheit für die gewerblichen Auftraggeber zu garantieren. Im Zentrum der Marktbearbeitung steht künftig die verstärkte Umsetzung energieeffizienter und intelligenter Beleuchtungssysteme für Nichtwohngebäude und den öffentlichen Raum. Für die österreichische Bau- und Immobilienbranche signalisiert dieser Schritt eine stärkere Verzahnung von Herstellerexpertise und praxisnaher Betreuung direkt am Projekt.
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