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Salzburger Hotel-Neubau-Projekt
Nach Jahren des Verfalls wird das ehemalige Hotel Kobenzl am Salzburger Gaisberg neu gedacht.
Nach Jahren des Verfalls wird das ehemalige Hotel Kobenzl am Gaisberg neu gedacht. Der Entwurf von Maria Flöckner und Hermann Schnöll setzt nicht auf Rekonstruktion, sondern auf einen präzisen Neubau, der sich eng mit der Landschaft verbindet. Im Vergleich zum früheren Bestand steht der Neubau für bewusste Reduktion: 36 Einheiten statt 49 Zimmern, eingebettet in ein klar gegliedertes, landschaftsbezogenes Gesamtkonzept.
Ausgangspunkt war der stark beschädigte Bestand, der eine Weiterverwendung ausschloss. 2025 entschieden sich die Eigentümer für ein Architekturverfahren mit internationalen Teilnehmern – mit dem klaren Ziel, den Ort zeitgemäß und respektvoll weiterzuentwickeln. Der Siegerentwurf überzeugte einstimmig durch seine ruhige, klare Setzung und eine „zurückhaltende Schönheit“.
Verschränkung mit Umgebung
Im Zentrum steht ein Ensemble, das Architektur und Natur eng verschränkt. Alle Zimmer, Suiten und Gastronomiebereiche orientieren sich zum Tal und zum Gaisberg. Die Räume sind als „Beobachtungsstellen der Natur“ konzipiert: Licht, Wetter und Jahreszeiten werden unmittelbar erlebbar. Eine durchgehende Aussichtskante, gezielte Öffnungen und reduzierte Materialien verstärken diese Wirkung.
Die Architektur folgt der Topografie mit linearen Baukörpern, die sich selbstverständlich ins Gelände einfügen. Holz und Stein prägen die Materialität und schaffen eine zeitlose, beinahe archaische Atmosphäre. Wasser, Landschaft und Baukörper treten in ein ausgewogenes Zusammenspiel. Auch die Freiraumgestaltung ist integraler Bestandteil des Projekts: Obstgarten, Kräuterflächen, Blumenwiesen und ein prägnanter Holzturm strukturieren die Umgebung und stärken die Beziehung zwischen Gebäude und alpiner Kulturlandschaft.
Ausgangspunkt war der stark beschädigte Bestand, der eine Weiterverwendung ausschloss. 2025 entschieden sich die Eigentümer für ein Architekturverfahren mit internationalen Teilnehmern – mit dem klaren Ziel, den Ort zeitgemäß und respektvoll weiterzuentwickeln. Der Siegerentwurf überzeugte einstimmig durch seine ruhige, klare Setzung und eine „zurückhaltende Schönheit“.
Verschränkung mit Umgebung
Im Zentrum steht ein Ensemble, das Architektur und Natur eng verschränkt. Alle Zimmer, Suiten und Gastronomiebereiche orientieren sich zum Tal und zum Gaisberg. Die Räume sind als „Beobachtungsstellen der Natur“ konzipiert: Licht, Wetter und Jahreszeiten werden unmittelbar erlebbar. Eine durchgehende Aussichtskante, gezielte Öffnungen und reduzierte Materialien verstärken diese Wirkung.
Die Architektur folgt der Topografie mit linearen Baukörpern, die sich selbstverständlich ins Gelände einfügen. Holz und Stein prägen die Materialität und schaffen eine zeitlose, beinahe archaische Atmosphäre. Wasser, Landschaft und Baukörper treten in ein ausgewogenes Zusammenspiel. Auch die Freiraumgestaltung ist integraler Bestandteil des Projekts: Obstgarten, Kräuterflächen, Blumenwiesen und ein prägnanter Holzturm strukturieren die Umgebung und stärken die Beziehung zwischen Gebäude und alpiner Kulturlandschaft.
R
AutorRedaktion
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Architektur
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