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Resilienz im Zeichen des Wassers
Zwischen globaler Volatilität und lokaler Dynamik: Wie Hansgrohe mit KI und Kreislaufwirtschaft navi
In einem Marktumfeld, das 2025 von geopolitischen Verwerfungen und einer stagnierenden Baukonjunktur geprägt war, demonstriert die Hansgrohe Group eine bemerkenswerte strategische Standfestigkeit. Trotz eines leichten Umsatzrückgangs auf 1,375 Milliarden Euro – ein marginales Minus von 0,9 Prozent – unterstreicht das Unternehmen aus Schiltach seine Rolle als technischer Taktgeber der Sanitärbranche. Während der chinesische Markt, einst Garant für zweistellige Wachstumsraten, durch die Immobilienkrise unter Druck geriet, erwies sich das Inlandgeschäft mit einem Plus von 7 Prozent als robuster Anker. Für die Fachwelt zeigt dies deutlich: Qualität und Versorgungssicherheit „Made in Germany“ sind in Zeiten fragiler Lieferketten die harten Währungen der TGA-Branche.
Die Antwort auf die globale Polykrise findet Hansgrohe in der konsequenten Umsetzung seiner „Next Level Strategie“. Ein zentraler Baustein ist hierbei die „Local for Local“-Fertigungsstruktur. Durch die Regionalisierung der Lieferketten – mit dem neuen Werk in Serbien für Armaturen sowie spezialisierten Kompetenzzentren in Offenburg und Frankreich für die Brausenproduktion – optimiert der Hersteller Materialflüsse und reduziert den ökologischen Fußabdruck. Diese industrielle Neuausrichtung geht Hand in Hand mit einer tiefgreifenden digitalen Transformation: Die erfolgreiche Umstellung auf SAP S/4HANA und die Integration KI-gestützter Anwendungen markieren den Übergang zur Gebäudeautomation der nächsten Generation, bei der datenbasierte Prozesse die Effizienz in Produktion und Anwendung radikal steigern.
In puncto Nachhaltigkeit setzt Hansgrohe 2026 Benchmarks, die weit über Lippenbekenntnisse hinausgehen. Die EcoVadis-Platinmedaille mit 86 Punkten platziert das Unternehmen unter den besten ein Prozent weltweit. Dieser Fokus auf Zirkularität und Ressourceneffizienz spiegelte sich auch auf der Leitmesse ISH wider: Innovative Systeme wie die „Avalegra AquaUnit“ oder die prämierte „Raindance Alive“-Kollektion zeigen, dass ästhetischer Luxus und ökologische Dekarbonisierung synergetisch verschmelzen können. Zum 125-jährigen Jubiläum im Jahr 2026 präsentiert sich die Gruppe somit nicht als statischer Traditionsbetrieb, sondern als agiles Tech-Unternehmen der Sanitärwelt, das den Verlust prägender Figuren wie Klaus Grohe als Verpflichtung begreift, die Branche durch Innovation und intelligente Anpassung aktiv in Richtung einer klimaneutralen Zukunft zu führen.
Die Antwort auf die globale Polykrise findet Hansgrohe in der konsequenten Umsetzung seiner „Next Level Strategie“. Ein zentraler Baustein ist hierbei die „Local for Local“-Fertigungsstruktur. Durch die Regionalisierung der Lieferketten – mit dem neuen Werk in Serbien für Armaturen sowie spezialisierten Kompetenzzentren in Offenburg und Frankreich für die Brausenproduktion – optimiert der Hersteller Materialflüsse und reduziert den ökologischen Fußabdruck. Diese industrielle Neuausrichtung geht Hand in Hand mit einer tiefgreifenden digitalen Transformation: Die erfolgreiche Umstellung auf SAP S/4HANA und die Integration KI-gestützter Anwendungen markieren den Übergang zur Gebäudeautomation der nächsten Generation, bei der datenbasierte Prozesse die Effizienz in Produktion und Anwendung radikal steigern.
In puncto Nachhaltigkeit setzt Hansgrohe 2026 Benchmarks, die weit über Lippenbekenntnisse hinausgehen. Die EcoVadis-Platinmedaille mit 86 Punkten platziert das Unternehmen unter den besten ein Prozent weltweit. Dieser Fokus auf Zirkularität und Ressourceneffizienz spiegelte sich auch auf der Leitmesse ISH wider: Innovative Systeme wie die „Avalegra AquaUnit“ oder die prämierte „Raindance Alive“-Kollektion zeigen, dass ästhetischer Luxus und ökologische Dekarbonisierung synergetisch verschmelzen können. Zum 125-jährigen Jubiläum im Jahr 2026 präsentiert sich die Gruppe somit nicht als statischer Traditionsbetrieb, sondern als agiles Tech-Unternehmen der Sanitärwelt, das den Verlust prägender Figuren wie Klaus Grohe als Verpflichtung begreift, die Branche durch Innovation und intelligente Anpassung aktiv in Richtung einer klimaneutralen Zukunft zu führen.
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AutorRedaktion
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