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PV Austria gibt Politik einen 4-er

Nach einem Jahr Dreier-Koalition zieht die Photovoltaik-Branche Bilanz und die ist nur genügend.

Grund dafür sind grobe Anlaufschwierigkeiten und die kurzfristigen Eingriffe der letzten 12 Monate. Das Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) wurde zwar Ende des Jahres verabschiedet – auf das EABG wartet die Branche aber nach wie vor, sowie auf Planungssicherheit und politische Verlässlichkeit.
Als Branchenverband vertritt der Bundesverband Photovoltaic Austria (PV Austria) die Interessen von über 450 Unternehmen und Privatpersonen der österreichischen PV- und Stromspeicher-branche. In einer aktuellen Mitgliederbefragung des Verbandes bewerten rund zwei Drittel der Befragten die bisherige Regierungsarbeit im Energiebereich lediglich mit „Genügend“ oder „Nicht genügend“.
„Das vergangene Jahr hat in der Branche viele Unsicherheiten hinterlassen – das spiegelt sich auch in unserer Mitgliederbefragung wider. Anstatt die immense Bedeutung heimischer, erneuerbarer Energien für eine leistbare Energieversorgung zu erkennen und diese durch fertig verhandelte Gesetze zu beschließen, konzentrierte sich die neue Bundesregierung auf die Erfindung neuer Steuern und Abgaben. Die Branche sendet nun ein klares Signal zur Kurskorrektur der Bundesregierung.“ bewertet Herbert Paierl, Vorstandsvorsitzender von PV Austria, das Ergebnis.
Der energiepolitische Fehlstart der aktuellen Bundesregierung hat einen mehr als schalen Geschmack hinterlassen. Paierl ergänzt „Nach einem Jahr Bundesregierung muss von weiteren negativen Eingriffen Abstand genommen werden und der Beschluss des EABG ohne weiteren Zeitverlust erfolgen.“

Top-3-Forderungen der Branche

Besonders dringlich sind aus Branchensicht folgende drei Punkte:
• Verlässliche Politik mit Planbarkeit und Verbindlichkeit anstatt laufend negativer Eingriffe (88 % Zustimmung)
• Klarheit bei der künftigen Ausrichtung von PV- und Speicherförderungen (74 %)
• „Speicheroffensive“ mit Ausbaupfad, gezielten Anreizen und Abbau regulatorischer Hürden (65 %)

Darüber hinaus spricht sich eine klare Mehrheit der Befragten für einen raschen Beschluss des Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetzes (EABG) aus, um bürokratische Hürden bei der Umsetzung von PV-Anlagen und Batteriespeichersystemen abzubauen und um eine Vereinheitlichung der Genehmigungsvorschriften über Österreich hinweg zu erhalten.

© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 02. März 2026 - zuletzt bearbeitet am 02. März 2026


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AutorRedaktion
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PV Austria

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