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Neue Wärmepumpen und Systemplattform
Viessmann bringt neue Geräteserie und flexible Systemarchitektur, die den Handwerkern die Montage erleichtern sollen.
Für Fachplaner:innen und Errichter:innen bedeutet die zunehmende Komplexität moderner Energienetze eine stetige Herausforderung bei der Auslegung und Inbetriebnahme. Um den Installationsaufwand bei Modernisierungs- und Neubauprojekten spürbar zu reduzieren, setzt Viessmann Climate Solutions ab 2026 auf eine grundlegend überarbeitete Systemarchitektur. Durch die Entkopplung von Innen- und Außeneinheiten auf Basis einer universellen Steuerungsebene sollen Systementscheidungen künftig flexibler und projektbezogener getroffen werden können. Das Konzept zielt darauf ab, die Elektrifizierung der Gebäudetechnik über alle Produkt- und Preisstufen hinweg technisch wie auch wirtschaftlich zu vereinfachen.
Flexibilität durch modulare Systemarchitektur
Im Zentrum der Portfolio-Erweiterung steht die Luft-Wasser-Wärmepumpe Vitocal 200-A intelligent energy, die als Monoblock-Variante das Mittel- und Einstiegssegment abdeckt. Ergänzt wird die Produktlinie durch neu strukturierte Sole-Wasser- und Split-Wärmepumpen, die alle demselben Anschluss- und Steuerungsprinzip folgen. Überarbeitete Inneneinheiten sowie ein sogenannter Universal Controller ermöglichen die Einbindung von Fremdkomponenten wie bestehenden Photovoltaikanlagen oder Wärmeerzeugern. Durch diese Vereinheitlichung lassen sich Kaskaden und hybride Gesamtsysteme mit deutlich geringerer Komplexität in der Praxis umsetzen.
Verknüpfung von Hard- und Software
Als technologische Schnittstelle fungiert die weiterentwickelte Plattform Viessmann One Base Intelligence, die als zentrales Ökosystem sämtliche Systemkomponenten koordiniert. Neben Wärmepumpen, Stromspeichern und Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität greift das integrierte Energiemanagement auch auf softwareseitige Anpassungen zurück. Über optimierte Schnittstellen in den zugehörigen Handwerker- und Endkunden-Applikationen werden dynamische Stromtarife verarbeitet und Ferndiagnosen vereinfacht. „Viessmann One Base Intelligence ist der leistungsstarke und beständige Kern, der das gesamte System steuert, während die Inneneinheiten passgenau auf jeden Anwendungsfall ausgewählt werden können“, betont Anna-Karina Reinthaller, Leitung Produktmanagement Viessmann Österreich. „Diese Architektur macht unsere Lösungen nicht nur einfacher planbar, sondern sichert durch ihre Unabhängigkeit ein lernfähiges System, das mit künftigen Anforderungen mitwächst“.
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AutorRedaktion
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