Moderne Rohmehlmühle spart Strom
Neue Anlage im Baumit Werk spart rund 2.500 MWh Strom pro Jahr und stärkt den Betrieb.
Baumit hat im Stammwerk Wopfing eine neue Rohmehlmühle in Betrieb genommen. Das Unternehmen investierte dafür 22,6 Mio. Euro und modernisiert damit einen zentralen Prozessschritt der Zementherstellung. Die Rohmehlmühle trocknet und vermahlt die mineralischen Ausgangsmaterialien und erzeugt das Rohmehl für den nachfolgenden Brennprozess im Drehrohrofen. Damit beeinflusst die Anlage nicht nur die Produktqualität, sondern auch Effizienz, Betriebssicherheit und den laufenden Wartungsaufwand. Nach Angaben des Unternehmens wurde das System im Zuge der Erneuerung in seiner Gesamtheit optimiert.
Im Fokus standen unter anderem Strömungs- und Druckverhältnisse sowie die Reduktion unerwünschter Nebenluftanteile, um einen ruhigeren und energieeffizienteren Betrieb zu erreichen. Der Strombedarf der neuen Rohmehlmühlenanlage sinkt laut Baumit um knapp 2.500 MWh pro Jahr. Das entspricht in etwa dem Jahresstromverbrauch von rund 700 bis 800 Haushalten, abhängig vom jeweiligen Verbrauchsniveau.
Baumit ordnet die Investition in den langfristigen Kurs ein, Energie und Rohstoffe effizienter einzusetzen und CO2-Emissionen in der Zementproduktion schrittweise zu senken. Gleichzeitig soll die Modernisierung die Versorgungssicherheit und die Stabilität der Produktion am Standort erhöhen. Baumit erzielte 2025 in Österreich einen Umsatz von 290 Mio. Euro und beschäftigte 670 Mitarbeitende.
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