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IT-Server heizt direkt
BitHeat heißt eine modulare Edge-Cloud-Lösung, die direkt an das Heizsystem angedockt wird.
Mit BitHeat präsentiert die Lindner Group eine modulare Edge-Cloud-Lösung, die IT-Infrastruktur direkt in die Gebäudetechnik integriert. Das Ergebnis: eine dezentrale, energieeffiziente Alternative bzw. Ergänzung zu klassischen Rechenzentren, die digitale Souveränität stärkt und Übertragungsverluste reduziert. Das kompakte Plug-&-Play-fähige Modul „BitHeat Model One“ (ca. 610 × 624 × 1.220 mm) liefert bis zu 3 kW Leistung und kann flexibel an vorhandene Heizsysteme angeschlossen werden – ideal für kleine und mittlere Unternehmen und Hotels.
Veredelungsmaschine die heizt
Die Innovation: BitHeat nutzt vorzugsweise vor Ort erzeugte erneuerbare Energie und „veredelt“ diese zu Rechenleistung und nutzbarer Wärme. Durch ein geschlossenes Kühlsystem in nicht leitendem Immersionsöl entfällt eine separate Kühlung. Das Öl schützt vor Staub, erhöht die Lebensdauer der Hardware auf sechs bis acht Jahre und liefert Wärme für Heizung, Warmwasser oder industrielle Prozesse. Da Erzeugung, Verarbeitung und Nutzung am selben Ort stattfinden, entfallen Übertragungsverluste nahezu, das Stromnetz wird entlastet und CO₂-Emissionen reduziert. Sensible Daten können lokal verarbeitet werden und müssen den Standort nicht verlassen.
BitHeat entstand im Rahmen des Lindner-Projekts BiGreen („Building Integrated GREen Edge cloud Native“) als Teil der europäischen 8ra-Initiative für eine souveräne, dezentrale Cloud-Architektur. Durch die geografische Verteilung der Module bleibt die Datenverarbeitung innerhalb Europas, die Abhängigkeit von US-Cloudanbietern wird reduziert und gehostete Daten durch ein umfassendes Sicherheitskonzept geschützt. In Pilotinstallationen in Hotels und Büros laufen intensive Stress- und Praxistests, u. a. für Lindner Apps und CPU-basierte Sprachmodelle.
Das erste Produkt, „BitHeat Model One“, durchläuft aktuell den CE-Zertifizierungsprozess und erfüllt die europäischen Sicherheits- und Umweltstandards für die Inverkehrbringung. Der geplante Markteintritt ist für 2027 vorgesehen. Weitere Informationen finden Sie hier
Veredelungsmaschine die heizt
Die Innovation: BitHeat nutzt vorzugsweise vor Ort erzeugte erneuerbare Energie und „veredelt“ diese zu Rechenleistung und nutzbarer Wärme. Durch ein geschlossenes Kühlsystem in nicht leitendem Immersionsöl entfällt eine separate Kühlung. Das Öl schützt vor Staub, erhöht die Lebensdauer der Hardware auf sechs bis acht Jahre und liefert Wärme für Heizung, Warmwasser oder industrielle Prozesse. Da Erzeugung, Verarbeitung und Nutzung am selben Ort stattfinden, entfallen Übertragungsverluste nahezu, das Stromnetz wird entlastet und CO₂-Emissionen reduziert. Sensible Daten können lokal verarbeitet werden und müssen den Standort nicht verlassen.
BitHeat entstand im Rahmen des Lindner-Projekts BiGreen („Building Integrated GREen Edge cloud Native“) als Teil der europäischen 8ra-Initiative für eine souveräne, dezentrale Cloud-Architektur. Durch die geografische Verteilung der Module bleibt die Datenverarbeitung innerhalb Europas, die Abhängigkeit von US-Cloudanbietern wird reduziert und gehostete Daten durch ein umfassendes Sicherheitskonzept geschützt. In Pilotinstallationen in Hotels und Büros laufen intensive Stress- und Praxistests, u. a. für Lindner Apps und CPU-basierte Sprachmodelle.
Das erste Produkt, „BitHeat Model One“, durchläuft aktuell den CE-Zertifizierungsprozess und erfüllt die europäischen Sicherheits- und Umweltstandards für die Inverkehrbringung. Der geplante Markteintritt ist für 2027 vorgesehen. Weitere Informationen finden Sie hier
FA
AutorFranz Artner
Tags
Gebäudetechnik
Heizsysteme
energie
Hotels
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