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In Visionen leben

Projekte & Visionen

„Jedes Haus hat einmal als Luftschloss begonnen“ – so bringt es Christian Schäfer, Vorstand von Laufen Austria, treffend auf den Punkt, wenn er über das aktuelle Projekt des Architekturbüros Studio Precht spricht.
Auch virtuelle Häuser brauchen Badezimmer – im Falle des H.o.m.e Haus 2026 by studioprecht, das Mitte Mai im Laufen space Wien präsentiert wurde, zeichnet Laufen für die Ausstattung verantwortlich.

Das H.o.m.e. Haus 2026 versteht Wohnen als organisches Zusammenspiel von Natur, Gemeinschaft und Wandelbarkeit. Weiche Linien, fließende Übergänge und Holz als zentrales Material schaffen geborgene, zugleich flexible Räume. Der Entwurf „Down to Earth“ wirkt wie ein Dorf aus einzelnen Einheiten, ist jedoch ein zusammenhängendes Gebäude, das Individualität und Gemeinschaft vereint. Noch ist es nur im virtuellen Rundgang erlebbar, Architekt Chris Precht hofft aber, dass das in einem Hügel eingebettete Haus, das von organischen Linienführungen geprägt ist, früher oder später zur Realität wird. In seinem Entwurf gleicht kein Zimmer dem anderen – es ist Ausdruck seines Architekturverständnisses, das sich in den letzten Jahren grundlegend verändert hat. Nach einigen erfolgreichen Jahren in Peking hat er sich entschlossen, wieder nach Österreich, konkret nach Werfen, zurückzukehren und mit einem bewusst kleingehaltenen, multikulturellen Team neu anzufangen. „Wir haben uns bewusst dazu entschieden, ein kleines Team zu sein, ich habe Angst, dass der kreative Teil nicht mitwächst, sondern nur die Administration, der Rucksack, den wir mitschleppen müssten“, so Chris Precht. Derzeit beschäftigt das Studio Precht zehn Mitarbeiter:innen aus acht Ländern. „Jeder Mitarbeiter hat seine eigene Geschichte, die er mit einbringt.“ Mitprägend bei seinen aktuellen Entwürfen, wie dem H.o.m.e Haus, sind seine Kinder. Er sieht sich durch seine Kinder geerdet – die Architektur sei in ihrer Wichtigkeit zurückgegangen, habe an Schwere verloren, hält er fest. „Meine Architektur ist spielerischer geworden, das H.o.m.e Haus hat einen Höhlencharakter, es ist kein Manifest, es nimmt sich heraus, duckt sich weg, ist ein Rückzugsort“, charakterisiert Chris Precht das Konzept.

Persönliche Rückzugsorte sind auch die Bäder, die Laufen designt hat. Neben einem Masterbad wurde ein Gästebad und ein Duschbereich geplant. Eyecatcher im Masterbad ist die freistehende Badewanne aus der Serie Il Bagno Alessi in Mattschwarz. Das wandhängende Dusch WC Cleanet Riva fügt sich harmonisch in den Raum ein und bringt Komfort, Hygiene und Design auf den Punkt. Für einen spannenden visuellen Kontrast sorgen die Waschtisch-Schalen aus der Serie Rivo in Kupfer gebürstet, die zeitlose Ästhetik mit moderner Eleganz vereinen. Die fein gearbeitete Oberfläche verleiht jedem Becken eine charaktervolle Struktur, die das Licht subtil aufnimmt und reflektiert. Armaturen aus der Serie Kartell runden das Gesamtkonzept ab.

© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 29. Juli 2026 - zuletzt bearbeitet am 29. Juli 2026


BF
AutorBarbara Fürst
Tags
Laufen
häuser
Architektur
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