Grünliche Logistik
Logistik-Anlagen sind stark gefragt. Zwei Beispiele zeigen, dass auch hier die Energieversorgung an Bedeutung gewinnt.
In Premstätten südlich von Graz wird ein weiteres großes Gewerbe- und Logistikzentrum errichtet. Das mehr als 35.000 m² große Logistik-Zentrum wird vom Tiroler Investor Manfred Pletzer und seiner Gruppe um 17 Millionen Euro errichtet und von DB Schenker langfristig gemietet. Gebaut wird auf dem ehemaligen Magna- und Samsung-Areal. Bereits im Herbst soll der Standort eröffnet werden, der eine Gesamtfläche von mehr als 35.000 m² hat und zusätzlich zu der 14.000 m² großen Logistikhalle auch rund 460 m² Büroflächen umfassen wird.
Das künftige Lagergut ist zukunftsorientiert, nämlich Lithium-Ionen-Batterien für E-Autos, was besondere sicherheitstechnische Erfordernisse schafft: So wird ein Teil der Halle mit einer Regalsprinkleranlage ausgerüstet, automatischen Löschwasser-Rückhaltungen und entsprechend versiegelten Böden. Eine Wärmepumpe wird das Zentrum beheizen und eine 650 kWp starke Photovoltaik-Anlage auf dem Dach für einen Teil der Stromversorgung sorgen. Planer der Anlage ist Goldbeck Rhomberg. „Bei dem neuen Terminal legen wir einen verstärkten Fokus auf Batterie-Logistik, damit können wir noch flexibler und schneller auf die individuellen Ansprüche unserer Kunden in diesem Segment eingehen“, so Josef Six von Pletzer. Genutzt wird das Bestandsgebäude von einem Automotive-Unternehmen, dessen Namen noch nicht genannt wird.
Chip-Lagerstätte in Kärnten
Auch Infineon hat am Villacher Standort den Spaten für ein 15-Millionen-Logistik-Gebäude mit einer Nutzfläche von rund 5.000 m² in den Boden gerammt. Für Oktober ist die Bau-Fertigstellung geplant, für Jänner 2024 die Inbetriebnahme. Der Chip-Riese bezeichnet seinen Neubau als „‘Green Building‘ mit Photovoltaik-Anlage“ und erklärt, das Gebäude werde unter zahlreichen Aspekten der Nachhaltigkeit errichtet und genutzt. „Im Zuge einer Green Building-Zertifizierung ist neben allen dafür notwendigen baulichen Maßnahmen auch die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage fixer Bestandteil des Konzepts. Auch Dachbegrünungen seien im Konzept vorgesehen, heißt es weiter. „Mit der Green Building-Umsetzung gehen wir unseren nachhaltigen Weg in unseren Prozessen und unserem Verhalten im Unternehmen konsequent weiter und tragen damit auch zum Infineon-Konzern-Ziel der CO2-Neutralität bis 2030 bei“, sagte Thomas Reisinger, Vorstand für Operations von Infineon Austria dazu.
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