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Großhändler tauschen Lieferboxen

Die Mitglieder des SHK-Großhandelsverbandes optimieren ihre Logistik.

Die Mitglieder des Großhandelsverbandes im SHK-Bereich starten eine gemeinsame Initiative hin zu mehr Lieferqualität, Effizienz und Nachhaltigkeit. Ab März setzen die GC-Gruppe Österreich, Holter, ÖAG, Sanitär Heinze und SHT wiederverwendbare, standardisierte Tauschboxen ein. Diese sollen die Kommissionierung, die Zustellung und das Retourenmanagement vom Großhandel bis zum Installateur optimieren. Das System setzt auf Vereinheitlichung, robuste Mehrweglogistik und digitale Prozessunterstützung und steigert damit Effizienz, Qualität und Nachhaltigkeit, so die Österreichische  Vereinigung des Sanitär- und Heizungsgroßhandels.  

Mehrweg-Boxen statt Einwegverpackungen

Im Mittelpunkt stehen widerstandsfähige Mehrweg-Tauschboxen, die als einheitliche Verpackungs- und Transporteinheit dienen. Sie ersetzen einen Großteil der herkömmlichen Einwegverpackungen und schaffen einen geschlossenen Verpackungskreislauf. „Wir als Großhandelsunternehmen haben eine Verantwortung im Sinne von Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit, insbesondere in der Logistik. Die neuen Tauschboxen sind eine weitere innovative Möglichkeit, diese Verantwortung in echtes Handeln zu übersetzen“, sagt Hans-Peter Moser, geschäftsführender Gesellschafter der GC-Gruppe. 

Ab 10 Zyklen klimaneutral

Bereits ab zehn Umläufen erreicht die Tauschbox ihre CO₂-Neutralität gegenüber Einwegverpackungen. Jeder weitere Zyklus bringt eine volle Einsparung des CO₂-Fußabdrucks, der sonst pro Lieferung erneut durch Einwegmaterial entstehen würde. Das Ergebnis: weniger Abfall, geringerer Ressourcenverbrauch und eine deutliche Reduktion von Emissionen über die gesamte Lieferkette hinweg. Zusätzlich sinken Kosten für Einwegmaterial, Entsorgung und Handling. „Als einer der ersten Anbieter im SHK-Großhandel haben wir recycelbare Tauschboxen im Jahr 1990 eingeführt, weil wir Verantwortung für Ressourcen und Umwelt ernst nehmen. Die gemeinsame Lösung der Branche baut auf diesem Weg auf und zeigt: Nachhaltigkeit funktioniert am besten, wenn wir sie gemeinsam gestalten“, betont Holter Geschäftsführer Markus Steinbrecher. "Wir sparen Verpackungsmaterial, wodurch ökologische Verantwortung und wirtschaftlicher Nutzen Hand in Hand gehen“, ergänzt Marius Heinze, geschäftsführender Gesellschafter von Sanitär Heinze.

Die Markenindustrie unterstützt die Lösung durch Branding der Boxen und schafft dadurch Sichtbarkeit der beteiligten Partner im täglichen Einsatz bei Installationsbetrieben und im Lager. Das Mehrweg-Logistiksystem wird nach dem Start im März dieses Jahres sukzessive auf ganz Österreich ausgerollt.

© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 25. März 2026 - zuletzt bearbeitet am 25. März 2026


FA
AutorFranz Artner
Tags
Nachhaltigkeit
Logistik
Lieferkette
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