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Grantiger Fenster-Platzhirsch
Internorm verliert 2025 5,5 % Umsatz, das Schwergewicht Österreich macht die Eigentümer grantig.
Internorm hat 2025 einen Umsatz von 407 Millionen Euro erwirtschaftet. Das sind 5,5 Prozent weniger als im Jahr davor. Während in Deutschland mit Fenstern und Türen ein Plus von 1,8 Prozent erwirtschaftet wurde, sank der Umsatz in Österreich um 3,3 Prozent. „In Summe war 2025 ein vernünftiges Jahr“, kommentiert Internorm-Geschäftsführer Johann Brandstetter die Zahlen.
Das doch dicke Minus führt Christian Klinger, Sprecher der Geschäftsführung der IFN Holding, auf die politische Unvernunft und die verursachten Unsicherheiten in der Förderpolitik zurück. Angesprochen ist damit die Stopp-and-Go-Politik in der Bundesförderung. 2024 gab es eine großzügige Förderung, danach war fast ein Jahr lang Pause und 2026 eine Neuauflage. Aber halt nur für kurze Zeit. „Die thermische Sanierung hatte heuer 32 Tage Förderung, danach wurde das Ende verkündet. Das hat dazu geführt, dass Kunden Aufträge storniert haben“, sagt Klinger. Er sieht nicht ein, dass die thermische Sanierung von der Förderung ausgeschlossen wurde. Es sei logisch zuerst die Gebäudehülle zu optimieren und danach die Heizung zu sanieren“, betont er. „Es wäre fein, wenn die Politik nach Fakten entscheiden würde“, wünscht er sich.
Politische Winkelzüge
Eine Erklärung dafür, warum der Heizwärmebedarf aus dem Fokus gerückt ist, hat Klinger auch. Die thermische Sanierung bringe eine weitaus höhere Wertschöpfung als der Heizungstausch, mit den Maßnahmen würden Steuermittel ins rote Finanzressort fließen und der Energieverbrauch nachhaltig gesenkt, so der Unternehmer. Und das habe für die von den Schwarzen geleiteten Ministerien für Wirtschaft, Umwelt & Co keinen Wert. Man werde schließlich daran gemessen, was man unmittelbar bewegt und nicht an dem, was anderswo und irgendwann passiert, legt Klinger seine Schlussfolgerung dar. Klingers frommer Wunsch: Vernunft, Fairness und Förder-Kontinuität in der Zukunft.
Das doch dicke Minus führt Christian Klinger, Sprecher der Geschäftsführung der IFN Holding, auf die politische Unvernunft und die verursachten Unsicherheiten in der Förderpolitik zurück. Angesprochen ist damit die Stopp-and-Go-Politik in der Bundesförderung. 2024 gab es eine großzügige Förderung, danach war fast ein Jahr lang Pause und 2026 eine Neuauflage. Aber halt nur für kurze Zeit. „Die thermische Sanierung hatte heuer 32 Tage Förderung, danach wurde das Ende verkündet. Das hat dazu geführt, dass Kunden Aufträge storniert haben“, sagt Klinger. Er sieht nicht ein, dass die thermische Sanierung von der Förderung ausgeschlossen wurde. Es sei logisch zuerst die Gebäudehülle zu optimieren und danach die Heizung zu sanieren“, betont er. „Es wäre fein, wenn die Politik nach Fakten entscheiden würde“, wünscht er sich.
Politische Winkelzüge
Eine Erklärung dafür, warum der Heizwärmebedarf aus dem Fokus gerückt ist, hat Klinger auch. Die thermische Sanierung bringe eine weitaus höhere Wertschöpfung als der Heizungstausch, mit den Maßnahmen würden Steuermittel ins rote Finanzressort fließen und der Energieverbrauch nachhaltig gesenkt, so der Unternehmer. Und das habe für die von den Schwarzen geleiteten Ministerien für Wirtschaft, Umwelt & Co keinen Wert. Man werde schließlich daran gemessen, was man unmittelbar bewegt und nicht an dem, was anderswo und irgendwann passiert, legt Klinger seine Schlussfolgerung dar. Klingers frommer Wunsch: Vernunft, Fairness und Förder-Kontinuität in der Zukunft.
FA
AutorFranz Artner
Tags
Umsatz
2025
Sanierung
Beförderung
Internorm
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