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Gemeinschaftliche Energiekostensenkung

Die Energiekosten steigen, ein kostendämpfender Ausweg sind Energiegemeinschaften. Aber, Ende Jänner endet die Einreichfrist für die Förderung von Energiegemeinschaften.

Je teurer das „Normale“, desto attraktiver wird das Innovative. So lässt sich der Markt für elektrische Energie derzeit beschreiben. Trotz tendenziell sinkender Energiepreise steigen die Energiekosten mit Jahresbeginn erheblich. Dafür gibt es mehrere Gründe: Die zeitlich befristet ausgesetzte Elektrizitätsabgabe und der Ökostromaufschlag werden wieder verrechnet. Und die Netzkosten steigen laut E-Control im Schnitt um 23,1 Prozent, in Niederösterreich, der Steiermark und Wien sogar um mehr als 30 Prozent.

Mögliche Auswege sind Energiegemeinschaften. Beim Bezug von Strom über Energiegemeinschaften entfallen die Netzkosten, Steuern und Abgaben teilweise oder sogar vollständig, weshalb sie an wirtschaftlicher Attraktivität gewinnen. Und: Es gibt noch Fördergeld des Klima- und Energiefonds, wenngleich die Einreichungsfrist bereits Ende Jänner endet.

Drei Modelle für mehr Energieunabhängigkeit

„Energiegemeinschaften ermöglichen es, Netzkosten, Steuern und Abgaben teilweise oder sogar vollständig zu umgehen und gleichzeitig von gemeinschaftlich erzeugtem Ökostrom zu profitieren“, erklärt Energieexperte Roland Kuras, Geschäftsführer von power solution. „Ob für Hausgemeinschaften, Unternehmen oder öffentliche Institutionen – die passende Struktur einer Energiegemeinschaft kann für jede Zielgruppe gefunden werden.“

Gemeinschaftliche Erzeugungsanlage (GEA): Hierbei wird selbst erzeugter Strom, etwa von einer Photovoltaikanlage, von mehreren Abnehmern innerhalb eines Gebäudes genutzt. Da der Strom direkt vor Ort verbraucht wird, entfallen Netzkosten, Steuern und Abgaben vollständig. Besonders attraktiv ist dieses Modell für Hausgemeinschaften mit privater oder gemischter Nutzung.

Erneuerbare Energiegemeinschaften (EEG): In dieser Form erzeugen und nutzen Privatpersonen, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen gemeinsam Ökostrom. Dabei profitieren Mitglieder von reduzierten Netzkosten (bis zu 64 Prozent), dem Wegfall der Elektrizitätsabgabe und dem Ökostromaufschlag. Innerhalb der Gemeinschaft werden Strompreis und Einspeisetarif eigenständig festgelegt – ein Vorteil für Planungssicherheit und Preisstabilität. Gleichzeitig stärkt diese Lösung das Image und hilft bei der Erreichung von Nachhaltigkeitszielen.

Bürgerenergiegemeinschaften (BEG): Besonders interessant für Unternehmen mit mehreren Standorten: Hier können überschüssige Strommengen, die an einem Standort erzeugt werden, an andere Standorte weitergegeben werden. Dies macht die Energieversorgung effizienter und wirtschaftlicher. Die Umsetzung ist einfach, oft in Form eines Vereins.

Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit

Seit über drei Jahren unterstützt power solution Energiegemeinschaften in ganz Österreich – von der Planung über die Gründung bis hin zum laufenden Betrieb. „Unsere Erfahrung zeigt, dass Energiegemeinschaften nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern auch eine nachhaltige Antwort auf steigende Kosten und den Klimawandel sind“, so Kuras. „Von kleinen Hausgemeinschaften bis hin zu groß angelegten Bürgerenergiegemeinschaften – wir haben für jede Situation die passende Lösung.“ Besonders attraktiv: Aktuell gibt es ein Förderprogramm des Klima- und Energiefonds, das den Aufbau von Energiegemeinschaften finanziell unterstützt. Die nächste Einreichphase endet am 31. Jänner 2025.

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© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 15. Januar 2025 - zuletzt bearbeitet am 26. Februar 2026


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Politik

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