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Flaute bremst BIM
KI ist der neue Hype. Die Nutzung von BIM ist dagegen deutlich zurückgegangen, so Digital Findet Stadt.
KI ist hip und die Nutzung von KI-Tools ist unter Planern, Bauschaffenden und Auftraggebern deutlich gestiegen. Die KI-Hauptanwendungen beziehen sich auf Texte, Recherche und Dokumentation, so Steffen Robbi Geschäftsführer von Digital Findet Stadt. Auch Bilder und Grafiken werden gerne und vermehrt mit KI erstellt. Als Werkzeug für die Automation kommt die Künstliche Intelligenz vergleichsweise wenig zum Einsatz, so die Ergebnisse der Untersuchung, an der 138 Unternehmen und Institutionen der Branche teilgenommen hatten.
Richtig ernüchtern fällt die Analyse zu BIM aus. „Die regelmäßige Nutzung von BIM ist deutlich zurückgegangen“, so Robbi. Gaben 2024 noch 47 Prozent der Befragten an BIM regelmäßig zu netzen, so waren es 2025 nur mehr 20 Prozent. Auch das Potenzial von BIM wird inzwischen deutlich geringer eingeschätzt, wie die Untersuchung zeigt. Meist wird der Mangel an Standardisierung, das komplexe Schnittstellenmanagement und die aufwendige Implementierung in die eigenen Prozesse als Grund für die Ablehnung von BIM angegeben. Am meisten Gewicht haben aber wirtschaftlich Gründe. Die Baubranche sei seit zwei Jahren in einer Krise, weshalb viele Akteur lieber kein Geld in Tools und Weiterbildung investieren, deren wirtschaftlicher Nutzen nicht unmittelbar und messbar vorhanden sei, so die Analyse von Robbi.
R
AutorRedaktion
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