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Fassade wird Kreislaufkunst
Recycling-Schindeln verbinden Design, Zirkularität und Gebäudeperformance
Mit dem Bürogebäude Monaco wird die Fassade zum sichtbaren Ausdruck zirkulären Bauens – und zum funktionalen Bestandteil moderner Gebäudetechnik.
Im Münchner Werksviertel realisiert Mvrdv gemeinsam mit der Rock Capital Group eine Gebäudehülle, die gestalterische Qualität und Materialinnovation verbindet. Rund 12.000 dreidimensionale Schindeln aus recyceltem Kunststoff – entwickelt von Pretty Plastic – formen eine Fassade, die nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip konzipiert ist. Ausgangsmaterial sind PVC-Abfälle wie alte Fensterrahmen oder Rohre, die zu einem langlebigen und mehrfach recycelbaren Bauelement verarbeitet werden.
Für die Technische Gebäudeausrüstung ist diese Entwicklung mehr als ein ästhetisches Statement. Die strukturierte Fassadenoberfläche wirkt als passive Klimakomponente: Sie beeinflusst solare Gewinne, unterstützt die Verschattung und trägt zur Reduktion von Kühllasten bei. Damit wird die Gebäudehülle zum aktiven Baustein eines energieeffizienten Gesamtsystems. Gleichzeitig eröffnet die sortenreine Rückbaubarkeit neue Perspektiven für die Integration in zirkuläre Materialkreisläufe – ein zentraler Aspekt nachhaltiger Gebäudestrategien.
Die Kombination aus Materialinnovation und präziser Vorfertigung zeigt, wie sich architektonische Individualität mit industriellen Prozessen verbinden lässt. Die montagefertigen Schindeln ermöglichen eine effiziente Umsetzung und erhöhen die Qualitätssicherheit auf der Baustelle. Gleichzeitig sorgt die differenzierte Farb- und Oberflächenstruktur für eine dynamische Interaktion mit Licht und Umgebung.
Im Kontext der Bauwende 2026 gewinnt diese Form der Fassadengestaltung weiter an Bedeutung. Angesichts steigender Anforderungen an CO₂-Reduktion und Ressourcenschonung rücken kreislauffähige Materialien zunehmend in den Fokus. Ergänzt durch digitale Planungsprozesse und KI-gestützte Simulationen lassen sich solche Gebäudehüllen künftig noch präziser auf energetische und klimatische Anforderungen abstimmen.
Das Monaco zeigt damit exemplarisch, wie Architektur, Materialtechnologie und Gebäudetechnik zusammenwirken können – und wie aus einer Fassade ein langlebiges, ressourcenschonendes System mit gestalterischem Anspruch entsteht.
Im Münchner Werksviertel realisiert Mvrdv gemeinsam mit der Rock Capital Group eine Gebäudehülle, die gestalterische Qualität und Materialinnovation verbindet. Rund 12.000 dreidimensionale Schindeln aus recyceltem Kunststoff – entwickelt von Pretty Plastic – formen eine Fassade, die nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip konzipiert ist. Ausgangsmaterial sind PVC-Abfälle wie alte Fensterrahmen oder Rohre, die zu einem langlebigen und mehrfach recycelbaren Bauelement verarbeitet werden.
Für die Technische Gebäudeausrüstung ist diese Entwicklung mehr als ein ästhetisches Statement. Die strukturierte Fassadenoberfläche wirkt als passive Klimakomponente: Sie beeinflusst solare Gewinne, unterstützt die Verschattung und trägt zur Reduktion von Kühllasten bei. Damit wird die Gebäudehülle zum aktiven Baustein eines energieeffizienten Gesamtsystems. Gleichzeitig eröffnet die sortenreine Rückbaubarkeit neue Perspektiven für die Integration in zirkuläre Materialkreisläufe – ein zentraler Aspekt nachhaltiger Gebäudestrategien.
Die Kombination aus Materialinnovation und präziser Vorfertigung zeigt, wie sich architektonische Individualität mit industriellen Prozessen verbinden lässt. Die montagefertigen Schindeln ermöglichen eine effiziente Umsetzung und erhöhen die Qualitätssicherheit auf der Baustelle. Gleichzeitig sorgt die differenzierte Farb- und Oberflächenstruktur für eine dynamische Interaktion mit Licht und Umgebung.
Im Kontext der Bauwende 2026 gewinnt diese Form der Fassadengestaltung weiter an Bedeutung. Angesichts steigender Anforderungen an CO₂-Reduktion und Ressourcenschonung rücken kreislauffähige Materialien zunehmend in den Fokus. Ergänzt durch digitale Planungsprozesse und KI-gestützte Simulationen lassen sich solche Gebäudehüllen künftig noch präziser auf energetische und klimatische Anforderungen abstimmen.
Das Monaco zeigt damit exemplarisch, wie Architektur, Materialtechnologie und Gebäudetechnik zusammenwirken können – und wie aus einer Fassade ein langlebiges, ressourcenschonendes System mit gestalterischem Anspruch entsteht.
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AutorRedaktion
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