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Elektro-Unternehmen insolvent
Elektro Winter startet Sanierungsverfahren: 29 Mitarbeiter betroffen, 20 % Quote geplant.
Die Elektro- u. Schaltanlagenbau Winter Gesellschaft m.b.H. hat beim Landesgericht Leoben ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt, das nun eröffnet wurde. Zum Insolvenzverwalter wurde Mag. Dr. Gernot Prattes bestellt.
Das 1986 gegründete Unternehmen ist in der Elektrobranche tätig und hat in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche regionale Projekte umgesetzt. Aktuell beschäftigt der Betrieb 29 Mitarbeiter:innen, weitere 18 sind über die Muttergesellschaft angestellt.
Als Ursachen für die wirtschaftliche Schieflage werden vor allem gestiegene Kosten für Rohstoffe und Energie genannt, die nicht im erforderlichen Ausmaß an Kunden weitergegeben werden konnten. Zusätzlich führten Verluste bei Großprojekten, verzögerte Zahlungseingänge sowie hohe Abfertigungszahlungen und notwendige Vorauszahlungen für Materiallieferungen zu Liquiditätsengpässen.
Die Passiva belaufen sich auf rund 5,09 Millionen Euro, während die Aktiva mit etwa 1,06 Millionen Euro angegeben werden. Insgesamt sind rund 129 Gläubiger:innen betroffen.
Im Rahmen des Sanierungsverfahrens ist die Fortführung des Unternehmens vorgesehen. Den Gläubiger wird ein Sanierungsplan mit einer Quote von 20 % angeboten, zahlbar innerhalb von zwei Jahren. Ziel ist es, den Betrieb nachhaltig zu stabilisieren und die Marktposition im Bereich Elektro- und Schaltanlagenbau zu sichern.
Das 1986 gegründete Unternehmen ist in der Elektrobranche tätig und hat in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche regionale Projekte umgesetzt. Aktuell beschäftigt der Betrieb 29 Mitarbeiter:innen, weitere 18 sind über die Muttergesellschaft angestellt.
Als Ursachen für die wirtschaftliche Schieflage werden vor allem gestiegene Kosten für Rohstoffe und Energie genannt, die nicht im erforderlichen Ausmaß an Kunden weitergegeben werden konnten. Zusätzlich führten Verluste bei Großprojekten, verzögerte Zahlungseingänge sowie hohe Abfertigungszahlungen und notwendige Vorauszahlungen für Materiallieferungen zu Liquiditätsengpässen.
Die Passiva belaufen sich auf rund 5,09 Millionen Euro, während die Aktiva mit etwa 1,06 Millionen Euro angegeben werden. Insgesamt sind rund 129 Gläubiger:innen betroffen.
Im Rahmen des Sanierungsverfahrens ist die Fortführung des Unternehmens vorgesehen. Den Gläubiger wird ein Sanierungsplan mit einer Quote von 20 % angeboten, zahlbar innerhalb von zwei Jahren. Ziel ist es, den Betrieb nachhaltig zu stabilisieren und die Marktposition im Bereich Elektro- und Schaltanlagenbau zu sichern.
GS
AutorGustav Schocher
Tags
Sanierungsverfahren
Elektro- und Schaltanlagenbau Winter GmbH
Insolvenz

