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Doppelt smart

Hin und wieder werde ich gefragt, wie ich privat zum Smart Home stehe. Hier die Antwort: Ich verfüge über zwei Smart-Home-Systeme.

Also, ein System habe ich seit etwa zwei Jahre in Betrieb. Online gekauft bei der Kelag und selbst installiert läuft das Ding über das Wlan und einen Server in Deutschland oder sonst wo. Ansteuern kann ich mit dem Smart Phone ein paar Leuchten, die an speziellen Funk-Steckdosen hängen. Es ginge natürlich auch mehr, aber der Bedarf war nicht wirklich gegeben und das Vertrauen in das System war auch nicht so ausgeprägt. Inzwischen läuft es deutlich stabiler als zu Beginn. Wichtig war aber ohnehin nur, die jeweilige Raumtemperatur aus der Ferne ablesen zu können – das leistet das Ding.

Seit wenigen Wochen ist zusätzlich das Smart Thermostat RDS 110 von Siemens installiert. Auch hier habe ich selbst Hand angelegt - die Installation ist denkbar einfach. Steuern tue ich vorerst einmal nichts , die Einbindung der Heizung überlasse ich dann doch dem Elektriker – oder seinem Cousin, der mit IT besser kann.
Das Thermostat ist ebenfalls mit dem Wlan ans Internet angeschlossen und über die App lässt sich die Raumtemperatur ablesen. Die Anzeige des Siemens Thermostats stimmt bis auf geringfügige Abweichungen mit jenen des Smart Home Austria-Thermostats überein. Das Siemens-Gerät verfügt über Sensoren – für Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Beleuchtung, Näherung, Präsenz und organische Partikel. Die Sensoren sind ein fester Bestandteil des Thermostats; es ist keine weitere Verkabelung oder Programmierung erforderlich. Sie ermöglichen es dem Smart Thermostat, voll autonom zu funktionieren. Dafür sind die Abmessungen des Teil wirklich beachtlich – es hat die Größe eines Lichtschalters und etwa 20 mm Zentimeter tief. Es fällt also so gut wie gar nicht auf, besonders auch deshalb, weil sich der Display verdunkelt.

Der Thermostat lässt sich entweder über den Touchscreen oder die App bedienen. Funktionen wie zum Beispiel Zeitplanung, Einstellung unterschiedlicher Modi (z. B. „Abwesend" oder „Zuhause"), Steuerung der Feuchtigkeit und Überwachung der Raumluftqualität und vieles mehr, können über das Mobiltelefon bedient werden.

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© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 14. Dezember 2018 - zuletzt bearbeitet am 02. März 2026


FA
AutorFranz Artner
Tags
Energieeffizienz
Elektrotechnik
Licht

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