Chillventa-Ziel erreicht
Mit energieeffizienter Klimatechnik überzeugt Ziehl-Abegg auf der Nürnberger Chillventa 2026.
Die Chillventa 2026 in Nürnberg untermauerte die strategische Relevanz der internationalen Kälte-, Klima- und Lüftungsbranche mit deutlichen Zuwächsen. Insgesamt 1.170 Aussteller aus 50 Ländern und über 36.000 Fachbesucher – davon knapp 60 Prozent aus dem Ausland – nutzten die Leistungsschau für den fachlichen Austausch. Im Fokus standen drängende Fragen der Energieeffizienz, die Kühlung hochleistungsfähiger Rechenzentren sowie moderne Wärmepumpensysteme. Für den Ventilatorenhersteller Ziehl-Abegg markierte die dreitägige Fachveranstaltung einen durchweg positiven Messeauftritt.
Internationale Nachfrage nach Energieeffizienz
Angesichts steigender Anforderungen an Nachhaltigkeit und Betriebssicherheit verzeichnet die Branche einen anhaltend hohen Innovationsdruck. „Der weltweite Bedarf an effizienter Kühltechnik wächst“, konstatiert Joachim Ley, Vorstandsvorsitzender von Ziehl-Abegg. Das Unternehmen sieht sich für die Transformation der Märkte und den Ausbau nachhaltiger Infrastrukturen bestens positioniert. „Mit unseren Ventilatoren sind wir in wichtigen Zukunftsmärkten hervorragend aufgestellt“, bekräftigt Ley den strategischen Kurs des Herstellers.
Spezifische Anforderungen für Planer und Betreiber
Auf technischer Ebene spiegelte die Messe die zunehmende Ausdifferenzierung moderner Lüftungs- und Klimatechnik wider. Während Betreiber von Rechenzentren kompromisslose Dauerbetriebssicherheit und maximale Leistungsdichten verlangen, erfordern Wärmepumpen und Kälteanlagen andere thermodynamische Ansätze. Für Fachplaner und Anlagenbauer zählen hierbei vor allem minimierte Schallemissionen, hohe Wirkungsgrade sowie eine reibungslose Integration in übergeordnete Gesamtsysteme. Diesen differenzierten Anforderungsprofilen begegnet Ziehl-Abegg mit anwendungsspezifischen Systemlösungen und einer forcierten Zusammenarbeit mit Anlagenherstellern.
Anschauliche Vermittlung komplexer Systeme
Um die technischen Zusammenhänge dieser unterschiedlichen Einsatzbereiche verständlich darzustellen, wählte das Unternehmen ein ungewöhnliches Standkonzept. Vier arktische Symbolfiguren – Frosty für die Kette der Gewerbekälte, Polarfuchs Lumi für die Gebäudeklimatisierung, Eisbär Koda für Data Center sowie Walross Magnus für industrielle Anwendungen – strukturierten das Produktportfolio. Fachbesucher nutzten geführte Rundgänge und Expertengespräche, um sich gezielt über innovative Ventilatorengenerationen und digitale Steuerungskonzepte zu informieren. Entwickelt wurde der Auftritt in einer bereichs- und länderübergreifenden Kooperation innerhalb des Konzerns.
Fachkompetenz und neue Kommunikationswege
Über die reine Präsentation industrieller Hardware hinaus adressierte Ziehl-Abegg die wachsende Bedeutung digitaler B2B-Kommunikation. In Fachvorträgen demonstrierte Social-Media-Experte Felix Beilharz, wie Ingenieure und Führungskräfte ihre technische Expertise auf Business-Netzwerken wie LinkedIn sichtbar machen. „Technik muss nicht langweilig präsentiert werden“, unterstreicht Vorstandschef Ley den integrativen Ansatz. „Unser Messeauftritt zeigt, wie sich technische Kompetenz und kreative Kommunikation verbinden lassen.“ Für die Branche signalisiert der Messeauftritt damit einen klaren Trend hin zu ganzheitlich gedachten und öffentlich wirksam vermittelten Ingenieurlösungen.
Weitere Artikel

