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Ziegel-Riese will Abfall sparen

Das Nachhaltigkeitsprogramm von wienerberger sieht bis Ende 2026 eine Abfall-Einsparung von 15 Prozent vor. Möglich werden soll das durch ein „Zero Waste Konzept“ von Saubermacher.

Grundlage des Konzepts bildet eine Situationsanalyse und eine stabile Datenbasis. Unternehmensinterne „Zero Waste Ambassadors“ sollen vorzeigen, wie Abfälle im Betrieb vermieden und Wertstoffe in den Kreislauf zurückgeführt werden können. Mit dem geplanten weltweiten Rollout ergäbe sich ein enormes wirtschaftliches Einsparungspotenzial.

Smartes Abfallmanagement

Der Abfall-Sparplan soll nicht nur Entsorgungskosten reduzieren, sondern auch Material sowie Aufwand für Beschaffung, Lagerung und Logistik verringern. Im Fokus stehen dabei betriebliche Arbeitsabläufe sowie die transparente Darstellung unterschiedlicher Abfallströme. Um diese auch standortübergreifend vergleichbar zu machen, entwickelte Saubermacher gemeinsam mit wienerberger einen spezifischen Reportingstandard entsprechend der Europäischen Wasteframework Direktive. Mitarbeitende aus dem Unternehmen wurden zudem zu „Zero Waste Ambassadors“ ausgebildet. Sie verfügen über das methodische Rüstzeug, einheitliche Datenstrukturen zu erfassen und das Reporting in der Praxis umzusetzen.

Vom Mitarbeitenden zum Experten

An sieben Pilotstandorten – neben Österreich auch Polen, Slowakei, Italien, Norwegen, Belgien und Nordamerika – sind die „Zero Waste Ambassadors“ bereits im Einsatz. Sie wurden im Rahmen eines praxisnahen Trainingsprogramms von Saubermacher gemeinsam wienerberger geschult. Vermittelt werden analytische Fähigkeiten, mit denen Abfall im Betrieb gezielt reduziert und die Recyclingquoten weiter erhöht werden können.

Neben regulatorischem Wissen, etwa zu geltenden Rahmenbedingungen wie dem EU-Green Deal und ESG-Richtlinien, stehen auch methodische und kommunikative Kompetenzen im Fokus mit dem Ziel, Kreislaufpotenziale zu erkennen und wirksam zu nutzen. So können Veränderungsprozesse im Werkalltag angestoßen und nachhaltig mitgetragen werden.

Erste Maßnahmen zeigen Wirkung

Eine Analyse im wienerberger Pipelife-Werk in Wiener Neudorf ergab, dass ein Großteil der Kunststoffabfälle aus internen Produktionsresten besteht, die recycelt werden können. Durch die Installation eines zusätzlichen, separaten Sammelbehälters für diese Materialien konnte das Abfallaufkommen um rund 40 Tonnen pro Jahr verringert und gleichzeitig Kosteneinsparungen von etwa 30.000 Euro pro Jahr erzielt werden.

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© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 03. Oktober 2025 - zuletzt bearbeitet am 26. Februar 2026


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