buildingTIMES
Projekte & Visionenbuildingtimes.at
 / Lesezeit 1 min

Wiener bespielen Salzburg

Jabornegg & Pálffy hat gemeinsam mit Vasko+Partner den Wettbewerb für die Sanierung und Erweiterung des Festspielhauses Salzburg gewonnen.

Das Wiener Architekturbüro Jabornegg & Pálffy hat gemeinsam mit dem Wiener Generalkonsulenten Vasko+Partner Ingenieure den zweistufigen europaweiten Wettbewerb für die Sanierung und Erweiterung der Salzburger Festspielhäuser gewonnen. Das Bauvorhaben nutzt alle am Standort vorhandenen Potentiale aus und stellt damit die letzte Erweiterungsstufe des Festspielbezirkes dar. Vor diesem Hintergrund sprechen die Festspiel-Lobbyisten von „einem echten Jahrhundertprojekt“. Was irgendwie auch stimmt, sollten zur Realisierung des Bauvorhabens doch rund 90.000 Kubikmeter Gestein aus dem Mönchsberg herausgesprengt werden. Wird das genehmigt, wird Salzburg also eine neue Hochburg des etwas anderen Uran Mining.

Auch finanztechnisch wird der Bau eine richtige Größe. Das Bauvolumen beziffert Landeshauptmann Wilfried Haslauer mit 335 Millionen Euro, was angesichts der steigenden Baukosten wohl eher den Charakter einer Schätzung hat.

Nachhaltigkeit gefordert

In der Auslobung wurden vom Festspielfonds Qualitäten der Nachhaltigkeit eingefordert. Das Siegerprojekt erfüllt alle gestellten Aufgaben effektiv, ohne selbstgefälligen Gestus, mit einem minimierten Materialeinsatz, so eine Aussendung. Es leistet, u.a. durch materialschonende Konstruktionen, einen wesentlichen Beitrag zu Ressourcenschonung und zum Klimaschutz in der Herstellung. Mit seiner industriellen und modularen Konstruktion wird es die verbleibenden Emissionen maximal verantwortungsvoll einsetzen: Mit der Eignung zu Dauerhaftigkeit, lebenszyklischer Wartungsmöglichkeit und mit einer hochgradigen Anpassungsfähigkeit. Im Sinne der sozialen Nachhaltigkeit entstehen hochwertige, inspirierende und gesundheitsförderliche Arbeitsplätze. Das Siegerprojekt ist zudem hochgradig wirtschaftlich dank seiner trennbaren Konstruktionen sowie seiner robusten und gut wartungszugänglichen Gebäudetechnik.

Nicht nur der Neubau wird höchsten Ansprüchen an Ressourcenschonung, Klimaschutz und Klimaresilienz gerecht. Auch die Bestandsgebäude werden mit aller denkmalpflegerischer Sorgfalt thermisch ertüchtigt. Der Energiebedarf wird somit maximal gesenkt. Nach Abschluss aller behördlichen Genehmigungsverfahren soll im Frühjahr 2024 die europaweite Ausschreibung der Bauaufträge erfolgen. Mit den ersten Bauarbeiten soll im Herbst 2024 begonnen werden.

buildingTIMES

Registrieren. Weiterlesen. Vorteile genießen.

Egal ob Sie exklusive Artikel, ein Unternehmensprofil anlegen oder Applikationen wie unser interaktives Firmenbuch nutzen wollen. Wir haben garantiert das richtige Abo-Paket für Ihre Zwecke parat.

Ihre Vorteile

  • Erstellen eines ausführlichen Personenprofils
  • Testweise 3 buildingTIMES Magazin Printausgaben
  • Lesezeichen für Artikel, Jobs und Events
  • Erstellen von Pressemitteilungen, Events und Jobs
  • Erstellen eines ausführlichen Firmenprofils
  • Schalten Sie über unsere Abonnements weitere Funktionen frei und erhalten Sie den vollen Zugang zu allen Artikeln!

PRO Abo monatlich

20,- € / Monat exkl. MwSt.

Vorteile entdecken

Pro Abo

120,- € / Jahr exkl. MwSt.

Unlimitierter Zugang zu allen Leistungen inkl. 5 Personen Abos

Vorteile entdecken

Networking AddOn

584,- € / Jahr exkl. MwSt.

Vorteile entdecken

Premium Abo

1.200,- € / Jahr exkl. MwSt.

Erstellen Sie Ihr ausführliches Personenprofil, Zugang zum digitalen buildingTIMES Magazin

Vorteile entdecken

© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 27. Juni 2022 - zuletzt bearbeitet am 02. März 2026


R
AutorRedaktion
Tags
facility management

Weitere Artikel

buildingTIMES
Informiert bleiben.

Treffen Sie eine Selektion unserer Newsletter zu buildingTIMES, immoflash, Immobilien Magazin, immo7news, immojobs, immotermin oder dem Morgenjournal

Jetzt anmelden

© Cachalot Media House GmbH - Alle Rechte vorbehalten