Weidmüller bringt PROeco2-Netzteile
Neue 24-V-Netzteile sparen Platz und Zeit durch werkzeuglose Verdrahtung.
Stromversorgungen gelten in der Anlagentechnik als kritische Komponente, weil Ausfälle unmittelbar Produktionsstillstände und zusätzlichen Wartungsaufwand auslösen können. Weidmüller erweitert sein Portfolio mit der PROeco2-Serie, die auf kompakte Bauform, hohe Effizienz und eine schnellere Installation zielt. Für den Einsatz in dicht bestückten Schaltschränken sind die Geräte auf geringen Platzbedarf ausgelegt.
Technisch nennt Weidmüller Ausgangsströme von bis zu 10 A bei 24 V DC. Der Wirkungsgrad liegt laut Hersteller bei bis zu 93 Prozent, was Energieverluste und Wärmeentwicklung reduzieren soll und damit auch die Anforderungen an die Schaltschrankkühlung senken kann. Ein zentrales Merkmal ist die SNAP IN-Anschlusstechnik, die Weidmüller als erste Stromversorgungsserie mit dieser Verdrahtungsart beschreibt.
Leiter mit oder ohne Aderendhülse werden bis zum Einrasten in die Anschlussstelle gesteckt. Ein hörbares Klicken sowie ein optisch-haptisches Signal über einen grünen Pusher sollen die korrekte Verbindung anzeigen, Werkzeug ist dafür nicht erforderlich. Aus Sicht von Betrieb und Instandhaltung sollen kürzere Verdrahtungszeiten und ein erleichterter Zugang im Service Zeit sparen.
Zudem verweist der Hersteller auf hohe Vibrationssicherheit, um lockere Kontaktstellen zu vermeiden und Serviceintervalle zu verlängern. Durch die standardisierte, werkzeuglose Verbindung kann die Montage zudem weniger stark von spezialisierten Handgriffen abhängen. Die PROeco2-Geräte sind nach Angaben von Weidmüller mit bisherigen Stromversorgungen des Herstellers kombinierbar.
Außerdem lassen sie sich mit DC-USV-Lösungen, elektronischer Lastüberwachung und Diodenmodulen ergänzen, um die Energieversorgung abzusichern und empfindliche Steuerungskomponenten besser zu schützen. Die Serie ist über die Conrad Sourcing Platform verfügbar. Weidmüller hebt in diesem Zusammenhang die schnelle Aufnahme neuer Produkte in das Sortiment und die Integration elektronischer Kataloge in Einkaufssysteme als Nutzen für Industriekunden hervor.
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