buildingTIMES
Markt & Macherbuildingtimes.at
 / Lesezeit 2 min

Vorhangfassaden: Studie sieht kräftigen Rückgang

Die sechs wichtigsten Märkte für Vorhangfassaden in Europa verbuchten 2019 einen Absatzrückgang von 0,6%. Die Covid-Krise könnte heuer einen starken Einbruch bringen, so eine aktuelle Studie.

Die sechs wichtigsten Märkte für Vorhangfassaden in Europa (Deutschland, Frankreich, Spanien, Großbritannien, Italien und Polen) verbuchten 2019 einen Absatzrückgang von 0,6%. Die Covid-Krise wird im wahrscheinlichsten Szenario in diesem Jahr einen starken Einbruch im Absatz verursachen (-4,5%). Aber auch danach wird der Markt nur sehr schwer in die Gänge kommen, wie eine Studie von Interconnection Consulting zeigt.

Aufhellung erst in zwei Jahren

Der Absatzrückgang wird sich europaweit – im wahrscheinlichsten Szenario – bis 2022 fortsetzen. Während im Vorjahr der Absatz noch 21,8 Millionen m2 betragen hat, wird dieser voraussichtlich 2023 nur 19,8 Millionen m2 ausmachen, da eine niedrige Nachfrage nach Neuinvestitionen in der Baubranche bis 2022 erwartet wird. Die Entwicklungen in den einzelnen Ländern durch die Krise sind durchwegs unterschiedlich. Italien wird 2020 im wahrscheinlichsten Szenario den größten Rückgang verzeichnen (-12,2%), gefolgt von Großbritannien (-9,9%), wobei jedoch zu sagen ist, dass beide Länder ihren Absatzrückgang damit nur fortsetzen werden.

Der mit Abstand größte Markt Deutschland wird in diesem Jahr 3,8% seines Absatzvolumens einbüßen und damit eine langanhaltende Aufwärtsphase beenden. Auf der anderen Seite werden Frankreich und Polen das Jahr 2020 sogar mit einem leichten Anstieg der Absatzzahlen abschließen. Wobei aber das Absatzvolumen auch in diesen Ländern bedingt durch die Folgen der Krise in den folgenden Jahren stark rückläufig sein wird.

Neue Materialien im Trend

Bei den Materialien gibt Aluminium-Glas mit einem Anteil von 82,6% stark den Ton an, gefolgt von Stahl-Glas. Während jedoch das Stahl-Segment weiter an Anteilen verliert, wird Aluminium seine Marktstellung weiter ausbauen. Der stärkste Trend geht jedoch in andere Materialien, wie Holz-Aluminium oder Holz-Glas-Systeme. Auch alternative Elemente, wie Stein, Keramik oder Plastik kommen immer häufiger zum Einsatz.

Wohnbau wird einbrechen

Der Marktanteil des Objektbaus liegt bei 89,5%. Mit fast der Hälfte des Gesamtabsatzes ist das Bürosegment das stärkste Kundensegment. Dahinter folgen Handel (18,7%) und Industrie mit 14,1%. Die stärksten Einbußen werden im Wohnbau erwartet, dessen Absatz in diesem Jahr um 8,3% fallen wird. Rund drei Viertel des Absatzvolumens wird im Bereich Neubau verwendet.

buildingTIMES

Registrieren. Weiterlesen. Vorteile genießen.

Egal ob Sie exklusive Artikel, ein Unternehmensprofil anlegen oder Applikationen wie unser interaktives Firmenbuch nutzen wollen. Wir haben garantiert das richtige Abo-Paket für Ihre Zwecke parat.

Ihre Vorteile

  • Erstellen eines ausführlichen Personenprofils
  • Testweise 3 buildingTIMES Magazin Printausgaben
  • Lesezeichen für Artikel, Jobs und Events
  • Erstellen von Pressemitteilungen, Events und Jobs
  • Erstellen eines ausführlichen Firmenprofils
  • Schalten Sie über unsere Abonnements weitere Funktionen frei und erhalten Sie den vollen Zugang zu allen Artikeln!

PRO Abo monatlich

20,- € / Monat exkl. MwSt.

Vorteile entdecken

Pro Abo

120,- € / Jahr exkl. MwSt.

Unlimitierter Zugang zu allen Leistungen inkl. 5 Personen Abos

Vorteile entdecken

Networking AddOn

584,- € / Jahr exkl. MwSt.

Vorteile entdecken

Premium Abo

1.200,- € / Jahr exkl. MwSt.

Erstellen Sie Ihr ausführliches Personenprofil, Zugang zum digitalen buildingTIMES Magazin

Vorteile entdecken

© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 29. Juni 2020 - zuletzt bearbeitet am 02. März 2026


R
AutorRedaktion
Tags
Forschung

Weitere Artikel

buildingTIMES
Informiert bleiben.

Treffen Sie eine Selektion unserer Newsletter zu buildingTIMES, immoflash, Immobilien Magazin, immo7news, immojobs, immotermin oder dem Morgenjournal

Jetzt anmelden

© Cachalot Media House GmbH - Alle Rechte vorbehalten