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Minus 8,3 % bei Gebäude-Treibhausgas im Jahr 2018

Das Umweltbundesamt veröffentlicht die aktuelle Treibhausgas-Bilanz Österreichs. Die Emissionen sind von 2017 auf 2018 in Österreich gesunken und liegen aktuell bei 79,2 Millionen Tonnen. Vor allem was den Gebäudesektor betrifft, gibt es ein Minus in der Emissionsreduktion von ca. 8,3%.

Gute Nachrichten in Sachen Umwelt: Die Treibhausgas-Emissionen sind in Österreich von 2017 auf 2018 um rund 3,1 Mio. Tonnen gesunken. Vor allem der geringere Einsatz von fossilen Energieträgern in der Eisen- und Stahlindustrie sowie in der Stromproduktion wie auch weniger Heizenergieeinsatz sind ausschlaggebende Faktoren.

In jenen Bereichen, die nicht im Emissionshandel geregelt sind, zeigt die Treibhausbilanz ein unterschiedliches Bild. Während die Emission aus dem Verkehr um ca. 0,7% steigen, gehen jene aus dem Gebäudesektor um rund 8,3% zurück. Auch in der Abfall- und Landwirtschaft gibt es ein deutliches Minus. Daraus ergibt sich insgesamt eine Emissionsreduktion in der Höhe von ca. 0,9 Mio. Tonnen.

Die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 fordert jedoch anlässlich des Treibhausgasberichts einen völligen Neustart der Klimapolitik.
„Die Bundesregierung hat den Klimaschutz jahrelang verschlafen. Der heute präsentierte Emissionsrückgang ist nicht auf Klimaschutzmaßnahmen, sondern Großteils auf "Zufallsgewinne" wie den milden Winter und die Wartung eines Hochofens der Voest zurückzuführen.“
Es brauche einen völligen Neustart der Klimapolitik in Österreich und ein Sofortpaket, mit dem wirksam und rasch Emissionsreduktionen erreicht werden können, fordert Johannes Wahlmüller, Klima- und Energiesprecher von GLOBAL 2000.

Bis 2030 muss Österreich ein weiteres Klimaziel erreichen. Die Emissionen müssen nach derzeitiger Beschlusslage um 36% außerhalb des Emissionshandels reduziert werden. Nicht gerade ein leichtes Ziel, denn hierfür müssen weitreichende Transformationsschritte zur Verminderung des Einsatzes fossiler Energie folgen.

 

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© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 03. Februar 2020 - zuletzt bearbeitet am 02. März 2026


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