Studie untersucht Vier-Tage-Woche am Bau
Die Hochschule Campus Wien analysiert Chancen und operative Grenzen des Arbeitszeitmodells am Bau.
Das Modell der Vier-Tage-Woche gilt in vielen Branchen als wirksames Instrument zur Fachkräftesicherung, trifft auf Baustellen jedoch auf spezifische organisatorische Hürden. Eine aktuelle Untersuchung von Danijel Tanic, Absolvent des Masterstudiengangs Bauingenieurwesen – Baumanagement an der Hochschule Campus Wien, zeigt, dass eine Komprimierung der Arbeitszeiten zwar umsetzbar ist, jedoch eine präzise Abstimmung sämtlicher Schnittstellen erfordert. Die Erhebung basiert auf 19 Experteninterviews mit Vertreter:innen unterschiedlicher Bereiche der Bauwirtschaft. Für Bauträger, Bauherren und Fachplaner:innen unterstreicht die Studie, dass eine reine Positionierung als attraktiver Arbeitgeber nicht ausreicht. Ohne die synchrone Anpassung von Bauzeitplänen, Baustellengemeinkosten und den Organisationsabläufen aller Partner:innen drohen Produktivitätsverluste sowie unvorhergesehene Mehrkosten.
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