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Großaufträge für Bauriesen

Swietelsky baut Karawanken-Tunnel, Strabag und Porr punkten in Polen.

Die Arge Swietelsky Tunnelbau GmbH & Co KG und Swietelsky Baugesellschaft m.b.H. hat von der Asfinag den Auftrag zum Bau der zweiten Röhre des Karawankentunnels erhalten. Mit dem Bau des mehr als vier Kilometer langen Tunnelabschnittes auf österreichischer Seite wird am 10. September begonnen. Die Verkehrsfreigabe ist für Februar 2024 geplant. Insgesamt investiert die ASFINAG rund 168 Millionen Euro in die zweite Tunnelröhre. Dies beinhaltet die Planung, den Bau und die Sicherheitstechnik. Der Karawankentunnel hat eine Gesamtlänge von mehr als 7.900 Metern. Davon entfallen 4.441 Meter auf das österreichische Staatsgebiet, weitere 3.477 Meter liegen auf slowenischer Seite.

Die polnische Tochter des börsenotierten Baukonzerns Strabag SE wird in einem Konsortium einen 16 km langen Abschnitt der A1 zwischen Tuszyn und Bechatów bauen. Die Generaldirektion für Nationalstraßen und Autobahnen (GDDKiA) hat diesen Auftrag als Design&Build-Vertrag vergeben, das heißt, die Bauunternehmen sind sowohl für die Planung als auch für die Ausführung zuständig. Das Auftragsvolumen liegt bei umgerechnet bei rund 111 Milionen Euro, der der Anteil der Strabag liegt bei 50 %. „Die A1 in Polen ist eine wichtige Verbindung zwischen den Häfen im Norden des Lands und dem Süden Europas. Wir freuen uns, im Rahmen des Ausbaus der A1 erneut einen Auftrag für eine Teilstrecke erhalten zu haben“, sagt Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der Strabag SE. Der gesamte Abschnitt wird mit zwei Fahrspuren je Fahrbahn in Betonbauweise ausgeführt. Zusätzlich beinhaltet der Vertrag zwei Anschlussstellen, 17 Brückenbauwerke, mehrere Quer- und Zufahrtsstraßen, Lärmschutzwände sowie Tierübergänge.

Porr baut mit

Einen Großauftrag aus Polen hat auch die Porr an Land gezogen. Sie plant und baut des letzten Teilabschnitts der Schnellstraße S61 in der Woiwodschaft Ermland-Masuren. Die 23 km lange Strecke von Szczuczyn nach Ełk wird von einem Konsortium aus der PORR und UNIBEP S.A. Bielsk Podlaski realisiert. Das Auftragsvolumen beträgt rund EUR 163,6 Mio. Als Bauzeit sind 29 Monate veranschlagt. „Das PORR Team in Polen hat mit diesem Auftrag ein weiteres prestigeträchtiges Projekt gewonnen“, betont Karl-Heinz Strauss, CEO der Porr AG.

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© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 06. August 2018 - zuletzt bearbeitet am 24. Februar 2026


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AutorFranz Artner
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