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Solare Unterstützung für Heizwerk

136 Großflächenkollektoren von Gasokol und großvolumige Speicher machen das Nahwärmeheizwerk St. Ruprecht an der Raab unabhängig von fossilen Brennstoffen.

Die Solarthermie auf Einfamilienhäusern ist zur aussterbenden Art geworden. Die Installationsraten früherer Zeiten sind längst vorbei. Teilweise kompensiert wird der Rückgang bei den Herstellern mit Großanlagen. Eine solche Anlage ist soeben im steirischen St. Ruprecht an der Raab in Betrieb gegangen. Das dortige Nahwärme-Heizwerk hat seine Biomassefeuerung mit einer thermischen Solaranlage ergänzt. Insgesamt wurden 1.587 m2 Kollektorfläche installiert, die einen solaren Energieertrag von 550 MWh pro Jahr liefern sollen. Ergänzend dazu wurde ein Pufferspeicher mit einem Volumen von 146.100 Liter installiert. In Summe sollte damit eine Co2-Vermeidung von 150 Tonnen pro Jahr erzielt werden, so die Prognose des Betreibers. Die 136 Großflächenkollektoren des Typs powerSol lieferte Gasokol.

Das Nahwärmenetz St. Ruprecht an der Raab ist Teil der Energieregion Weiz-Gleisdorf, in Zusammenschluss von 12 Gemeinden. Sie ist eine von 95 Klima- und Energie-Modellregionen in Österreich und der Klima- und Energiefonds begleitet die Regionen dabei, sich von fossilen Energien unabhängig zu machen, indem man den Energiebedarf mit einem klugen Mix aus erneuerbaren Energien vollständig deckt.
Die Nahwärme St. Ruprecht beliefert seine rund hundert Kunden nun zu hundert Prozent mit bio-solarer Energie für Heizung und Warmwasser.

"Durch die enge Zusammenarbeit mit Gasokol bei der Planung und Umsetzung unseres Solarprojektes, ist Vertrauen entstanden. Bei unserem Besuch der Solarkollektorproduktion konnten wir uns von der Qualität der Produkte überzeugen. Zusätzlich zur CO2-Einsparung ist es für uns eine wirtschaftlich sinnvolle Investition. Wir sind heute sehr stolz auf unsere powerSol Anlage", sagt der Geschäftsführer Nahwärme St. Ruprecht, Herr Matzer.

Außerdem gilt: Gemeinsam schaffen wir das!

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© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 23. April 2020 - zuletzt bearbeitet am 02. März 2026


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AutorRedaktion
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Energieeffizienz

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