SicherheitsExpo München verzeichnet 3.500 Besucher
Die Branchenmesse für Sicherheit und Kritis-Schutz punktete mit starkem Fachprogramm
Die fortschreitende Digitalisierung und die zunehmende Vernetzung der technischen Gebäudeausrüstung (TGA) verschieben die Anforderungen an die integrale Gebäudesicherheit fundamental. Physischer Schutz und digitale Resilienz müssen in der modernen Architektur als synergetische Einheit gedacht werden. Welchen Stellenwert dieser Transformationsprozess einnimmt, demonstrierte die SicherheitsExpo München 2026, die sich als zentraler Entscheider-Treffpunkt im süddeutschen Raum positionieren konnte. Mit einem deutlichen Flächenzuwachs und rund 3.500 Fachbesuchern spiegelte die Branchenplattform die wachsende Dringlichkeit wider, Sicherheitskonzepte bereits in der frühen Planungsphase von Immobilienprojekten zu verankern.
Der Fokus der über 120 Aussteller lag in diesem Jahr auf technologischen Antworten für den Schutz Kritischer Infrastrukturen, kurz KRITIS. Die zunehmende Elektrifizierung und die Implementierung von Gebäudeautomationssystemen erhöhen die Vulnerabilität moderner Immobilien. Im begleitenden Fachforum, das unter anderem durch den Bundesverband für den Schutz Kritischer Infrastrukturen e. V. gestaltet wurde, rückten praxisnahe Ansätze zur ganzheitlichen Sicherheitsplanung in den Mittelpunkt. Gefragt sind Systeme, die einen lückenlosen Objektschutz mit den Anforderungen an den Brandschutz und die Netzsicherheit verbinden, ohne die ästhetische Qualität der Architektur zu kompromittieren.
Dass die Nachfrage nach zukunftsorientierter Sicherheitstechnik stark anzieht, belegt die hohe Dichte an Fachbesuchern mit direkter Budgetverantwortung. TGA-Planer, Facility Manager und institutionelle Eigentümer nutzen das Format vermehrt, um investitionsrelevante Entscheidungen direkt vor Ort zu forcieren. Der spürbare Trend geht weg von solitären Insellösungen hin zu integrierten Plattformen, die Sicherheits- und Haustechnik intelligent miteinander verknüpfen. Dieser Wissenstransfer soll im kommenden Jahr weiter intensiviert werden, wenn die Messe am 30. Juni und 1. Juli 2027 erneut im MOC München gastiert, um die Schnittstelle zwischen baulicher Vorsorge und smarter Gebäudetechnologie neu zu definieren.
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