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Schweden schnupfen Refra-Kältetechnik
Schwedischer Konzern Beijer Ref baut Portfolio für natürliche Kältemittel aus und schnappt sich Refra-Mehrheit.
Der schwedische Großhandels- und Fertigungskonzern Beijer Ref übernimmt 90 Prozent der Anteile am litauischen HVAC/R-Hersteller Refra, inklusive einer Kaufoption für die verbleibenden Anteile. Für Fachplaner:innen und Branchenentscheidungsträger:innen unterstreicht diese Transaktion den anhaltenden Konsolidierungstrend im europäischen Markt für nachhaltige Kältetechnik. Refra, 1994 gegründet und in Vilnius ansässig, erwirtschaftet mit spezialisierten Kälte- und Wärmelösungen einen Jahresumsatz von rund 500 Millionen schwedischen Kronen.
Fokus auf CO₂ und Propan
Die technische Relevanz der Akquisition liegt insbesondere in der Fertigungskompetenz natürlicher Kältemittel. Das litauische Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten von kundenspezifischen Anlagen mit CO2 (R744) zu einem bedeutenden Anbieter hocheffizienter Propan-Chiller (R290) und Industrie-Wärmepumpen entwickelt. Das bestehende Produktportfolio reicht dabei von industriellen Standardserien bis hin zu maßgeschneiderten Sonderanfertigungen für komplexe Bauvorhaben.
Skalierung über weltweites Vertriebsnetz
Durch den Zusammenschluss beabsichtigt der schwedische Konzern, das stetig wachsende Segment klimaschonender TGA-Komponenten global breiter aufzustellen. „Da die Nachfrage nach Lösungen mit natürlichen Kältemitteln weiter wächst, stärkt diese Akquisition unser Angebot und eröffnet Möglichkeiten, unser globales Vertriebsnetz zu nutzen“, pointiert Joel Davidsson, kommissarischer CEO und CFO von Beijer Ref. Für Betreiber:innen und Facility Manager ergeben sich daraus mittelfristig eine höhere Verfügbarkeit sowie erweiterte Service-Strukturen.
Kontinuität für bestehende Partner:innen
Trotz des Eigentümerwechsels bleibt die funktionale Aufstellung des Herstellers im Markt unverändert. Das Unternehmen wird seine Geschäfte weiterhin unter der etablierten Eigenmarke führen und vom bisherigen Management geleitet werden. „Durch die Kombination unserer Erfahrung mit der globalen Präsenz von Beijer Ref können wir unser Geschäft weiter ausbauen und neue Chancen nutzen, während wir weiterhin die Lösungen und den Service bieten, für die uns unsere Kunden und Partner kennen“, ergänzt Aleksej Pavšukov, CEO von Refra.
R
AutorRedaktion
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Kältemittel
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