Samurai gegen Loxone
Das Smart-Home-Unternehmen Loxone ist Ziel eines Cyberangriffs geworden.
Die Website ist Online, die Mitarbeiter:innen und Kunden sind informiert. Am Wochenende wurden die IT-Systeme von Loxone angegriffen. Hacker erlangten Zugriff auf das Netzwerk, auch Daten von Kund:innen seien abgeflossen, sagte Florian Wöss von der Geschäftsführung von Loxone gegenüber dem ORF. Demnach war das interne System des Unternehmens Teil des Angriffs. Loxone verwies darauf, dass Kundeninstallationen von dem Angriff jedoch nicht betroffen seien. Denn diese würden durch Miniserver lokal und eigenständig arbeiten. Ein wesentlicher Sicherheitsfaktor sei das Cloud-free-Prinzip von Loxone: Die Miniserver, die zentralen Steuerungseinheiten der Gebäudeautomation, arbeiten lokal und eigenständig im jeweiligen Gebäude. Für ihren Betrieb benötigen sie weder eine Verbindung zu Servern von Loxone noch zum Internet“, so Wöss in einer Aussendung.
Bekannt ist bislang, dass die Hackergruppe „Samurai“ hinter dem Angriff bei Loxone stecken soll. Die Höhe des Schadens, der durch den Cyberangriff entstanden ist, lässt sich noch nicht beziffern.
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