Rettung Steiermark zentralisiert IT
Neuer 2N-Serverraum in der Rot-Kreuz Landeszentrale erhöht Sicherheit und entlastet die IT spürbar.
Das Rote Kreuz in der Steiermark hat seine über Jahre gewachsene, heterogene IT-Landschaft durch einen zentralen Serverraum in der Rotkreuz-Landeszentrale ersetzt. Ziel des Projekts war es, den steigenden Anforderungen an Verfügbarkeit und Datensicherheit gerecht zu werden, ohne den laufenden Betrieb der Einsatzorganisationen zu beeinträchtigen. Auslöser waren Grenzen der bisherigen Infrastruktur sowie der Anspruch, personenbezogene Daten lokal in der Landeszentrale zu schützen und die Datensouveränität zu wahren.
Zugleich galt es, kritische Einsatzsysteme, die rund um die Uhr benötigt werden, stabiler und administrativ einfacher betreibbar zu machen. Im Rahmen der Planungsphase für den neuen Standort in der Herrgottwiesgasse 281 prüfte das IT-Team mehrere Anbieter. Den Zuschlag erhielt EPS Electric Power Systems, nachdem ein strukturiertes Auswahlverfahren ein technisch und baulich umsetzbares Gesamtkonzept ergeben hatte.
Aus Sicht des Roten Kreuzes war dabei auch relevant, dass Anforderungen an Cybersicherheit in kritischer Infrastruktur, einschließlich der NIS1- und NIS2-Vorgaben, in der Planung berücksichtigt wurden. EPS plante und realisierte einen vollständig neuen, vollredundanten und betriebsbereiten Serverraum. Das Konzept sieht getrennte Schutzzonen im White Space und Grey Space sowie eine vollständige 2N-Redundanz vor, um Ausfallsicherheit und Hochverfügbarkeit zu erhöhen und gleichzeitig Energieeffizienzanforderungen abzudecken.
Seit der Inbetriebnahme berichtet das Rote Kreuz Steiermark von höherer Stabilität, zentraler Administration und einer spürbaren Entlastung der IT-Abteilung. Damit soll die Organisation für künftige Anforderungen besser gerüstet sein und die Einsatzbereitschaft langfristig zusätzlich abgesichert werden.
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