Neue Smart-Building-Standards
Neue Lighting Extension von Fagerhult und Zumtobel soll das Datenmodell intelligenter Gebäude verbessern.
Die Fagerhult Group und die Zumtobel Group bündeln ihre Kräfte, um die Digitalisierung in der Gebäudebranche durch offene Standards entscheidend voranzutreiben. Im Rahmen des internationalen RealEstateCore-Konsortiums (REC) haben die beiden Anbieter eine sogenannte Lighting Extension entwickelt und in einer realen Gebäudeumgebung erfolgreich validiert. Unter dem Vorsitz der REC-Arbeitsgruppe „Beleuchtung“ entstand ein gemeinsames Framework, das die Beschreibung, den Austausch und die Nutzung von Beleuchtungsdaten in intelligenten Bauwerken vereinheitlicht.
Die technische Grundlage der Erweiterung basiert auf der Fachkompetenz von Organic Response sowie von Tridonic, der Technologiemarke der Zumtobel Group. Das primäre Ziel der Entwicklung besteht darin, Beleuchtungssysteme als voll integrierten Bestandteil intelligenter Gebäude digital zu modellieren. Dadurch lassen sich die Systeme nahtlos mit anderen Gewerken wie Heizung, Lüftung und Klima (HLK), der Zutrittskontrolle sowie dem Belegungs- und Energiemanagement vernetzen.
Die Erprobung und Validierung des neuen Standards erfolgte unter realen Bedingungen im KTH Dig-IT Lab. Diese Testumgebung konzentriert sich auf digitale Gebäudetechnologien mit besonderem Schwerpunkt auf Ressourceneffizienz, Nachhaltigkeit und intelligenten Betriebsstrategien. Durch das datengestützte Gebäudemanagement lassen sich die betriebliche Effizienz sowie die Automatisierungsabläufe in der Praxis messbar steigern. Die Beleuchtungsinfrastruktur wandelt sich damit von einer rein funktionalen Lichtquelle zu einem zentralen Baustein der digitalen Gebäudeintelligenz.
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