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Natur-Strom-Heizung

Lehmplatten mit Heizdraht sollen die Stromheizung wieder salonfähig machen.

Je mehr Photovoltaik und Speicher installiert werden, desto weniger verpönt wird das Heizen mit Strom. Dazu passend hat die Firma ArgillaTherm, ein Verbund namhafter deutscher Unternehmen und dem Land Niedersachsen, Lehm-Trockenbauelemente in Kombination mit 230 Volt Niedertemperatur-Heiztechnik entwickelt. Der 230 Volt Heizstrom wird im zu beheizenden Raum im Niedrigtemperaturbereich von maximal 29°C zu 100 Prozent in Strahlungswärme umgewandelt. Hierfür wurde eine spezielle Lehm-Rillenplatte entwickelt, die im Trocken-Flächenpressverfahren in Deutschland produziert wird.
Die patentierten Platten werden an der Decke befestigt und danach mit einem speziellen Widerstandsheizkabel bestückt. Abschließend wird die Decke mit Lehm verspachtelt und gestrichen. Das Heizmedium befindet sich so nur wenige Millimeter von der Oberfläche entfernt, eingebettet in einem sehr gut wärmeleitenden Lehm. Der Aufbau des Modulsystems sei so angelegt, dass Elektrosmog erst gar nicht entstehen kann. Es bilden sich weder elektrische noch elektromagnetische Felder, was durch ein VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut bestätigt wird. Das neue Lehm-Heizsystem ist EnEV-konform und bis zum KfW40+ Standardhaus einsetzbar.

© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 28. August 2018 - zuletzt bearbeitet am 16. Februar 2026


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AutorFranz Artner
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